
Zudem präsentierten sie eine neue Broschüre "Sammlung von Lemmers-Danforth in Wetzlar".

Bereits Bekanntes zum Programmauftakt: "Europäische Landschafts- und Genremalerei des 19. und 20. Jahrhunderts" - die Ausstellung mit Werken aus der Sammlung Bruckhaus schlägt quasi die Brücke zwischen den Jahren. Denn die Präsentation, die bis zum 24. März läuft, ist bereits am 9. November gestartet. Führungen sind am 27. Januar, 24. Februar und 24. März jeweils um 14.30 Uhr.
Ausstellungsmäßig weiter geht es am 26. April im Neuen Rathaus, wo die von Dr. Knut Kühn-Leitz kuratierte Ausstellung "170 Jahre Ernst Leitz I. (1843 bis 1920). Vom Mechanicus zum Unternehmer von Weltruf" zu sehen ist. Bei der industriegeschichtlich ausgerichteten Präsentation sind die Museen Kooperationspartner, Vernissage ist am 26. April um 18 Uhr im Rathaus.
Flankiert wird die Ausstellung, die bis 16. Juni läuft, von einem Vortragsprogramm. Am 3. Mai wird zunächst Kühn-Leitz sprechen über "Ernst Leitz I., vom Mechanicus zum Unternehmer von Weltruf", bevor am 17. Mai Ernst-Michael Leitz den Vortrag "Von der Handarbeit zur industriellen Serienfertigung" hält.
"Das Unsichtbare sichtbar machen. Eine kurze Geschichte der Mikroskopie und Ernst Leitz in Wetzlar" ist am 24. Mai das Thema von Ulrike Enke von der Emil-von-Behring-Bibliothek der Arbeitsstelle für Geschichte der Medizin der Marburger Philipps-Universität.
Die Vortragsreihe endet am 7. Juni mit den Ausführungen von Michael Laue vom Berliner Robert-Koch-Institut über "Erregern auf der Spur - Die Rolle der Licht- und Elektronenmikroskopie bei der Erkennung und Erforschung von Krankheitserregern." Alle Vorträge finden jeweils um 18 Uhr im Sitzungssaal im Neuen Rathaus statt. Der Eintritt ist frei.
n Sammlung Bruckhaus bildet die Brücke zwischen den Jahren
Als dritte Ausstellung ist ab 6. Juni im Reichskammergerichtsmuseum "Leo Rosenthal - Fotografien 1926 bis 1933. Ein Chronist der Weimarer Republik" zu sehen.
Der bislang eher unbekannte Fotograf Rosenthal hat Gerichtsprozesse fotografiert. Seine Bilder befinden sich heute im Besitz des Berliner Landesarchivs, das den städtischen Museen als Leihgeber eine Auswahl etwa zum Themenfeld "politische Prozesse" bereitstellt. Vernissage ist um 18 Uhr.
Daneben bietet das Programm wieder Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche, auch in Zusammenarbeit mit dem Viseum. So ist beispielsweise die "Mittelalter-Forscherwerkstatt - "Eine kleine Reise durch das Mittelalter" für Kinder ab sechs Jahren ab dem 13. April geplant.
Mit Blick auf das Thema "Inklusion" betonte Kornmann, die unter anderem auf die gute Zusammenarbeit etwa mit Geschichtsverein, Kunstverein und Goethe-Gesellschaft verwies, dass erneut Führungen in einfacher Sprache angeboten werden.
Interessenten finden das komplette Programm - die Workshops sind in der Regel anmeldepflichtig - im Internet unter www.wetzlar.de oder in den Museen. Etwa im Palais Papius, wo zudem die neue Broschüre zur Sammlung von Lemmers-Danforth für 4,50 Euro zu bekommen ist. Auf 45 Seiten lädt Autorin Angela Bösl in dem bebilderten Heft zum Rundgang durch das Haus.







Kommentare (0)














