Armut trifft in Westdeutschland mehr Menschen

Wiesbaden (dpa) - Von Armut sind im Westen Deutschlands mehr Menschen bedroht als vor zehn Jahren. Im Osten ist die sogenannte Armutsgefährdungsquote dagegen gesunken - allerdings auf höherem Niveau und mit Ausnahme von Berlin. In ganz Deutschland galt 2015 mehr als jeder Siebte als arm, ein Prozentpunkt mehr als 2005, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den stärksten Anstieg des Armutsrisikos verzeichnete Nordrhein-Westfalen. Überdurchschnittlich hoch war er auch in Berlin und Bremen. Der Rückgang war am stärksten in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.


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