Städte nehmen organisierte Bettler ins Visier

Geldbußen und Platzverweise
Bettler in Berlin
Was unter aggressivem Betteln zu verstehen ist, variiert von Stadt zu Stadt. Foto: Paul Zinken
Bettler in Sachsen
Wenn versucht wird, mit Kindern oder Wunden Mitleid zu erregen, schreiten Ordnungshüter ein. Foto: Paul Zinken
Mann bittet um Geldspende
Freundliche Bettler leiden unter den Methoden ihrer Konkurrenten. Foto: Holger Hollemann
Bettler in Stuttgart
Ein Mann gibt in der Königstraße in Stuttgart einer Bettlerin zwei Euro. Foto: Silas Stein
Ironisches Betteln
Es geht auch kreativer, als einfach demütig die Hand aufzuhalten. Foto: Julian Stratenschulte
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Sie stellen die Personalien fest, erteilen Platzverweise und beschlagnahmen das erbettelte Geld, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in mehreren Großstädten ergab. Die Maßnahmen zeigten Wirkung, sagten Behördensprecher in Hamburg, München und Stuttgart. Solange arme Menschen aber nur die Hand aufhalten, werden sie praktisch überall toleriert.

Besonders hart geht Nürnberg gegen aggressive und organisierte Bettler vor: Die Stadt verhängt nach einer Anzeige in der Regel Geldbußen zwischen 50 und 550 Euro. Wer nicht zahlt, könne in Erzwingungshaft kommen, erklärte eine Polizeisprecherin.


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