Von der Leyen sagt weitere Hilfe für Anti-IS-Kampf zu

Gespräche in Bagdad
Von der Leyen im Irak
Ursula von der Leyen ist zu Gesprächen nach Bagdad gereist. Foto: Michael Kappeler

Nach politischen Gesprächen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sagte die CDU-Politikerin weiter: «Wir werden sie weiterhin unterstützen in der bewährten Form wie bisher.»

Die Bundeswehr bildet seit Januar 2015 im Nordirak Kämpfer der kurdischen Peschmerga-Armee sowie der religiösen Minderheiten der Jesiden und Kakai aus. Mehr als 10.000 Kämpfer sind inzwischen von deutschen Soldaten trainiert worden. Die Peschmerga haben zudem in großem Umfang Waffen der Bundeswehr erhalten, darunter 1200 Panzerabwehrraketen vom Typ «Milan», 400 Panzerfäuste, mehr als 20 000 Sturmgewehre und mehrere Millionen Schuss Munition.

An die Zentralregierung in Bagdad lieferte die Bundeswehr bisher militärische Ausrüstung wie Gefechthelme oder Masken und Anzüge zum Schutz vor nuklearen, chemischen und biologischen Kampfstoffen - aber keine Waffen. Deutschland leistet zudem humanitäre und Entwicklungshilfe im Irak.

Bundeswehreinsatz im Irak


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