Annäherung an das Thema Sprache im Hygiene-Museum

Deutsches Hygiene-Museum Dresden
Das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Foto: Matthias Hieke/Archiv

Es geht um Mimik und Gestik, Redewendungen, Grammatik und Schrifttypen. Aber auch um Sprache als Waffe, die Kunst der Rede und die Macht der Worte, um Gehör- und Sprachlosigkeit oder die Frage, ob Sprache gefährlich sein kann. Auf rund 800 Quadratmetern machen Dokumente, Modelle, technische Geräte, Video, Audio und Kunst diese Facetten von Sprache sicht-, hör- und lesbar. Das Spektrum der Exponate reicht von antiken ägyptischen Hieroglyphen bis zu Screenshots von Twitter-Unterhaltungen über die «Lügenpresse».

Die mit der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt konzipierte Schau wird von Bund und Land sowie der Kulturstiftung der Länder gefördert. Sie diene auch als eine Art Sprachlabor für ein wissenschaftliches Experiment per Internet, sagte Kuratorin Colleen M. Schmitz. «Die Ergebnisse fließen in die Forschung ein.» Zum Begleitprogramm gehören eine Ringvorlesung und ein Literaturfestival.

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