Drei Jahre Haftstrafe für korrupten Finanzbeamten

Die Statue Justizia
Die Statue Justizia. Foto: Peter Steffen/Archiv

Vor Gericht hatte er ein umfassendes Geständnis abgelegt und die Taten mit seiner Spielleidenschaft begründet. Er habe fast alles beim Poker verspielt oder in Spielautomaten gesteckt. Trotz des Geständnisses wollte die Strafkammer dem Wunsch des Verteidigers nach einer Bewährungsstrafe nicht entsprechen: «Dafür haben die von ihnen über einen langen Zeitraum verübten Straftaten einfach ein zu großes Gewicht», sagte der Vorsitzende Richter. Strafverschärfend müsse sich der Umstand auswirken, dass die Straftaten «im Kernbereich der Tätigkeit eines Finanzbeamten» begangen worden seien.


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