Flughafen Hahn: Regierung zahlt 350 000 Euro an Beraterfirma

Flughafen Frankfurt-Hahn
Maschinen von Ryanair stehen auf dem Vorfeld des Flughafens Frankfurt-Hahn. Foto: T.Frey/Archiv

Thema der Ausschusssitzung war auch der abschließende Vertrag der Landesregierung mit der Beratungsgesellschaft KPMG, die den geplatzten Deal mit der chinesischen Firma SYT betreut hatte. Für ihre Leistungen soll KMPG noch einmal 443 000 Euro Honorar erhalten, aber auf 850 000 Euro verzichtet haben. Stich wies Vorwürfe der CDU zurück, die Landesregierung habe sich damit das Schweigen von KPMG erkauft. In einem ersten Vertragsentwurf von KPMG sei die Vertraulichkeit als Bedingung bereits enthalten gewesen, sagte Stich. Dass man überhaupt eine Beraterfirma beauftragt habe, begründete er damit, dass der Verkauf eines Flughafens «keine alltägliche Aufgabe» der Landesregierung sei. Ein Flughafen sei eben «kein kommunales Klärwerk». Deshalb sei man auf externe Expertise angewiesen.


Unbegrenzter Zugriff auf mittelhessen.de und die News-App. Jederzeit kündbar. Jetzt nur 6,90€ pro Monat!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2016
Kommentare (0)
Mehr aus Nachrichten aus Hessen