Bestseller-Autor verkauft Eis in «Ostfriesenkiller»

Krimi-Verfilmung
Ostfriesenkiller
Klaus-Peter Wolf (3.v.r.) und das «Ostfriesenkiller-Team bei den Dreharbeiten. Foto: Carmen Jaspersen

«Ich spiele einen Eisverkäufer und gebe damit, für die Zuschauer deutlich sichtbar, meine Zustimmung zu der Verfilmung», verriet Wolf am Mittwoch am Rande von Dreharbeiten in Norden. Für den Besuch am Filmset war der Schriftsteller extra von der Insel Wangerooge angereist. Dort wollte Wolf eigentlich in Ruhe an seinem nächsten Krimi («Ostfriesentod») arbeiten.

Der Autor hat keine Bedenken, dass seine mörderischen Geschichten im Film nicht mehr so gut rüber kommen wie in seinen Büchern: «Hunderttausende Menschen haben meine Bücher gelesen und dabei ihre eigenen Fantasien entwickelt. Da werden dann vielleicht einige Leser enttäuscht, andere aber auch begeistert sein», sagte Wolf. Wann der ZDF-Krimi im TV erscheint, steht noch nicht fest.

Der Film spielt im idyllischen Urlaubsort Norddeich, der von einer Mordserie erschüttert wird. Dabei werden Mitglieder eines Vereins, der sich um Behinderte und deren Angehörige kümmert, grausam ermordet. Einen Bezug zu dem sozialen Aspekt des Krimis kennt Wolf aus eigenem Erleben, da er früher selbst in einem ähnlichen Verein gearbeitet hat. «Ich verarbeite Erfahrungen, und dabei entstehen aus dem Konflikt heraus die schönsten Stoffe», sagte Wolf.


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