Jubiläumsauktion bei Grisebach

Kunst unterm Hammer
Villa Grisebach
Auktionator Peter Graf zu Eltz (l) leitete im Juni 2016 in Berlin die Auktion. Foto: Britta Pedersen

Insgesamt werden von Mittwoch bis Samstag (30. November bis 3. Dezember) mehr als 1500 Kunstwerke zu einem mittleren Schätzwert von 29 Millionen Euro angeboten. Es sei die qualitativ und quantitativ größte Versteigerung in der Geschichte des Hauses, teilte Firmengründer Bernd Schultz vorab mit.

Grisebach gilt als eines der wichtigsten deutschen Auktionshäuser für die Klassische Moderne. Den Namen hat das Unternehmen vom Firmensitz, der denkmalgeschützten Stadtvilla des Architekten Hans Grisebach in der Wilmersdorfer Fasanenstraße nahe dem Kudamm.

Zum 1. Januar 2017 zieht sich Schultz als Geschäftsführer zurück und überträgt die Position an seinen Partner Florian Illies (45). Der frühere Journalist und Autor («Generation Golf», «1913») will das Auktionshaus dann zusammen mit Micaela Kapitzky leiten, die sich seit 2005 die Verantwortung mit Schultz teilte.

Ein Schwerpunkt bei der Jubiläumsauktion ist neben der klassischen Moderne auch die zeitgenössische Kunst. Für internationales Interesse sorgen dem Unternehmen zufolge unter anderem Andy Warhols berühmtes Porträt von Joseph Beuys und Robert Indianas Skulptur «Love».

Mitteilung


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