2020: UEFA lobt «Fußball für alle» - Fans fürchten Kosten

EM in 13 Städten
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Die EM 2020 findet in ganz Europa statt. Foto: Facundo Arrizabalaga

«Fußball für alle», lautet das Motto, das in mehreren Sprachen präsentiert wurde. Das Logo zeigt den Pokal umringt von Menschen - von der UEFA als «vereinte Fußball-Bürger» bezeichnet -, die auf einer Brücke stehen. Die Brücke soll die Verbindung der Gastgeber-Ländern symbolisieren. Erstmals und einmalig wird das Turnier nicht wie üblich in einem oder zwei Ländern ausgetragen, sondern in 13 Städten in ganz Europa, darunter München, Rom und Bukarest. Die Halbfinals und das Finale finden im Londoner Wembleystadion statt.

Bei seinem ersten offiziellen Termin lobte der neue UEFA-Präsident Aleksander Ceferin das Konzept. «Die UEFA hatte die Vision, zum 60. Jubiläum ein besonderes Turnier auszurichten», sagte Ceferin. «Das gibt auch den Fans in diesen Ländern die Möglichkeit, die Euro-Erfahrungen zuhause zu erleben.»

Doch es gibt auch Kritik. Fußball-Fans, die ihre Mannschaft über das gesamte Turnier begleiten wollen, befürchten hohe Reisekosten. Greg Clarke, Vorsitzender des englischen Fußballverbands FA, schlug deshalb vor, die Fans sollten «schon mal anfangen zu sparen». Acht Jahre später könnte es vor allem für die Anhänger der «Three Lions» wieder günstiger werden. Clarke deutete an, dass England sich für die Austragung der Europameisterschaft 2028 bewerben könnte.


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