Münchner Filmstudent holt Gold bei Studenten-Oscars

Preisverleihung in Hollywood
Alex Schaad
Alex Schaad hat einen der begehrtesten Nachwuchspreise der US-Filmindustrie gewonnen. Foto: Sven Hoppe

Als Gewinner stand Schaad schon seit Wochen fest, aber erst bei der Preisverleihung in Los Angeles am Donnerstagabend (Ortszeit) verkündete die Academy, wer in der Sparte «ausländischer Spielfilm» Gold, Silber und Bronze gewann.

Schaad, der seit 2013 Student an der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München ist, erzählt in seinem Film die Geschichte eines jungen Gymnasiallehrers. Dieser erfährt, dass ein Unternehmen seine Internet- und Handydaten gekauft hat - und ihn damit erpresst.

Silber gewann in derselben Sparte der Niedersachse Felix Ahrens, Absolvent der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf, mit seinem Abschlussfilm «Am Ende der Wald». Ahrens' Kurzfilm handelt von einer jungen Polizistin, die einen Tschechen erschießt und sich von Schuldgefühlen geplagt in eine Falle locken lässt.

Unter den weiteren Gewinnern ist mit Ahmad Saleh auch ein Absolvent der Kölner Kunsthochschule für Medien. Sein Kurzfilm «Ayny – My Second Eye» - eine deutsch-jordanische Koproduktion - erhielt den Preis in der Kategorie «Bester Ausländischer Animationsfilm». Diese Sparte wurde in diesem Jahr neu geschaffen. 

Mit den Studenten-Oscars ehrt die Akademie seit 1972 ausländische Regisseure und junge Talente von Filmhochschulen in den USA. Bei der Filmakademie wurde in diesem Jahr eine Rekordzahl von 1749 Filmen eingereicht, die meisten aus den USA, aber auch 95 ausländische Hochschulen beteiligten sich. Fünf deutsche Filmproduktionen hatten es Anfang August in die engere Wahl geschafft.

Academy-Mitteilung


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