Nicolas Cage in Snowden-Diskussion als Schauspieler neutral

Die Welt reflektieren
Nicolas Cage
Erst in Oldenburg, jetzt in Moskau: der US-Schauspieler Nicolas Cage. Foto: Yuri Kochetkov

Er nehme in der Diskussion über den Ex-US-Geheimdienstler als Darsteller eine neutrale Position ein, sagte Cage am Dienstag in Moskau. «Ein Schauspieler sollte keine Erklärungen abgeben, sondern wie eine Art Spiegel aktuelle Fragen reflektieren», meinte der 52-Jährige der Agentur Interfax zufolge.

Er verfolge Snowdens Schicksal genau, sagte Cage. «Es hat die Welt verändert, das wollte ich zeigen.» Der Oscar-Preisträger («Leaving Las Vegas») stellte in Moskau den Streifen «USS Indianapolis: Men of Courage» vor. Der Film «Snowden» kommt an diesem Donnerstag in die deutschen Kinos. Der Regisseur Oliver Stone erzählt darin über einen Zeitraum von neun Jahren die Geschichte hinter dem NSA-Skandal.

Snowden steckte nach der Flucht aus den USA 2013 wegen eines annullierten Passes wochenlang im Moskauer Flughafen Scheremetjewo fest. Der 33-Jährige hält sich heute an einem unbekannten Ort in Russland auf. Offiziell verdient der von US-Behörden gesuchte Snowden sein Geld als IT-Experte. Der Kreml gewährte ihm 2014 eine dreijährige Aufenthaltsgenehmigung.

Trailer "Snowden"


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