Schweres Goldsiegel wartet im Safe auf Vietnam-Ausstellung

Erstmals in Europa
Goldsiegel für die Vietnam Ausstellung
Das schwere Goldsiegel des Kaisers Minh Mang (1827). Foto: Roland Weihrauch

Jahrelang haben das Museum und das Außenministerium mit vietnamesischen Behörden um die Ausstellung gerungen. Jetzt bietet sie erstmalig in Deutschland Einblicke in Vietnams nahezu unbekannte Kulturschätze.

Die schweren Siegel zählten zu Machtsymbolen der Kaiser. Während der Nguyen-Dynastie von 1802 bis 1945 entstanden mindestens 100 solcher Siegel. Darüber hinaus befinden sich unter den 250 Stücken aus acht Museen prunkvolle Zepter aus Jade, geheimnisvolle Fabelwesen aus Terrakotta und riesige Trommeln aus Bronze.

Zurzeit wird im Museum ein acht Meter hoher und fünf Meter breiter begehbarer Tempel nachgebaut. Das Original ist der Tempel Po Klong Garai der Cham-Kultur in Südvietnam, erbaut Ende des 13. Jahrhunderts.

Infos zur Ausstellung


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