Verschwundene Namen im deutschen Handel

Einst groß, dann insolvent
Verschwundene Namen im deutschen Handel
Einst groß, dann insolvent: In Deutschland sind schon eine Reihe bekannter Handelsunternehmen verschwunden. Foto: Archiv/dpa

2013: Die Baumarkt-Ketten Praktiker und Max Bahr sind insolvent und werden abgewickelt. Sie schließen 2014 ihre letzten Filialen. Viele Standorte werden von neuen Betreibern unter anderen Marken fortgeführt.

2012: Der insolvente Versandhändler Neckermann wird zum 30. September geschlossen. Rund 2000 Beschäftigte des Traditionsunternehmens in Frankfurt und Sachsen-Anhalt verlieren ihre Jobs. Das Unternehmen war 1950 in Frankfurt als Neckermann Versand KG gegründet worden.

2012: Die Drogeriemarktkette Schlecker ist Geschichte. Im Juni erhalten die noch 13 200 Mitarbeiter die Kündigung. Schon bei einer ersten Schließungswelle hatten 11 000 Mitarbeiter ihren Job verloren.

2009: Mit der Schließung der letzten 20 Kaufhäuser geht die insolvente Warenhauskette Hertie vom Markt. 2600 Beschäftigte verlieren ihren Arbeitsplatz.

2006: Nach der Übernahme durch Edeka werden die Spar-Märkte umbenannt. Alle Filialen mit mehr als 600 Quadratmetern Verkaufsfläche werden auf Edeka umgestellt. Kleinere Geschäfte können weiter als Spar firmieren.


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