Studierende der FST stellen Projekte vor

Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer P
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer P
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer P
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer P
Die Abschlusssemester der Fachschule für Technik der Gewerblichen Schulen Dillenburg präsentieren die Ergebnisse ihrer Projektarbeiten.
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Die Projektarbeit stellt in den Gewerblichen Schulen einen zentralen Baustein des letzten Abschnitts der Technikerausbildung dar. Auch in diesem haben Jahr sich wieder 50 Studierende der Fachrichtung allgemeiner Maschinenbau über einen Zeitraum von acht Monaten mit technischen Problemstellungen auseinandergesetzt. Diese wurden von heimischen Firmen an die Studierenden herangetragen. Die Betreuung erfolgte während der Projektphase durch die entsprechenden Firmen sowie durch die Lehrer der Fachschule. Den Höhepunkt dieser Projektphase stellte nun die Projektpräsentation dar. Das Lehrerteam um Abteilungsleiter Manfred Schäfer sowie die Vertreter der beteiligen Firmen zeigten sich von den Ergebnissen beeindruckt.

Entsprechend der großen Anzahl von Absolventen, konnten in diesem Jahr 13 Projektarbeiten zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. So fand sich dann auch eine große Anzahl der heimischen Unternehmen sowie Interessierte in der Aula der Gewerblichen Schulen ein, um sich über die Ergebnisse der Arbeit zu informieren.

In Kooperation mit der Firma Klingspor wurde eine vollautomatische Vorrichtung zum Verkleben von Schleifbändern konstruiert und gefertigt. Um die Montage von sehr sperrigen Kunststoffbehältern in dafür vorgesehene Blechummantelungen zu erleichtern, entwickelte ein weiteres Projektteam eine entsprechende Vorrichtung für die Firma Roth Industries. Ein weiterer Partner der Fachschule in Sachen Projektarbeit war in diesem Jahr gleich mit zwei Themen vertreten: Für die Firma Ejot in Bad Laasphe war eine Gruppe mit der Entwicklung einer Kippvorrichtung für Schrauben, die nach einer Glühbehandlung den Ofen verlassen, sowie einer Anlage zur Optimierung des Sandstrahlprozesses von Schraubenköpfen vor dem Lackieren beauftragt. Durch die Umsetzung dieser Projekte können jetzt zum Einen Mitarbeiter von schwerer körperlicher Belastung befreit, zum Anderen die Kosten zur Herstellung der betreffenden Lackierung deutlich gesenkt werden. Ein weiteres Projektergebnis hat mittlerweile schon die Serienreife erlangt und wird bereits von der Firma Hailo erfolgreich vermarktet. Es handelt sich um eine Neukonstruktion, welche die Sicherheit bei der Benutzung von fest montierten Gebäudeleitern maximiert. Eine weitere Projektgruppe nutzte die ihnen zur Verfügung stehende Zeit um den Vorgang des Vermessens von Griffleisten, welche die Firma Linde + Wiemann für Ikea herstellt zu automatisieren und weitgehend zu vereinfachen. Auch die Firma Bretthauer kann vom Ergebnis der Projektarbeit profitieren. Durch die Konstruktion und des Baus einer vollautomatischen Dosiereinrichtung für das Schmiermittel eines Rollladengetriebes aus Kunststoff kann die Firma schon heute ihre Fertigungskosten senken. (s. Bericht v. 1.6.11).

Alle diese Projektarbeiten wurden von Studierenden umgesetzt, die die Technikerschule in Teilzeitform (4 Jahre berufsbegleitend) besuchen.

Ebenfalls kann die Technikerschule in einer 2-jährigen Vollzeitschulform durchlaufen werden. Die Studierenden des Abschlusssemesters der Vollzeitklasse realisierten u. a. in Verbindung mit der Fa. Würz Fertigungstechnik eine Montageanlage. Mit dieser können Abdeckkappen auf Steckachsen gepresst werden. Eine weitere Vorrichtung wurde von einem Projektteam in Kooperation mit der Fa. Elkamet konstruiert. Die Aufgabe bestand darin, einen Kabelklipp mit einem Kunststofftank zu verschweißen. Für die Fa. Rittal wurde eine Ausbruchvorrichtung für Bodenbleche in Schaltschränken realisiert. Für die Fa. Hailo wurde ein Vorschlag zur Entwicklung eines Ersatzteilmanagements für eine risikobehaftete Anlage zur Fertigung von Stehleitern entworfen. Eine weitere Gruppe konstruierte für die Fa. Schneider-Optik ein Magazin sowie die dazugehörigen Aktorik, um einen Arbeitsprozess (Blocken) in der Linsenfertigung zu automatisieren.  

Die Vielschichtigkeit der Aufgabenstellungen wurde deutlich an einem Projekt, welches mit den Dillenburger Werkstätten umgesetzt wurde. Das Projektteam erhielt den Auftrag einen Spaltprozess für sehr kleine Holzscheite zu optimieren. Gesucht wurde nicht die technisch optimale und wirtschaftlichste Lösung, es ging vielmehr darum die Arbeitsplätze den besonderen Bedingungen der Menschen, die dort ihre Arbeit finden, anzupassen.

Alle Anwesenden zeigten sich von der professionellen Erarbeitung einer technischen Problemstellung durch die Studierenden, sowie deren eindrucksvolle Präsentation beeindruckt. Die anwesenden Firmenvertreter lobten darüber hinaus auch die gut funktionierende Kooperation mit der Fachschule für Technik. Abschließend waren sich alle Beteiligten einig, dass die während der Projekte gewonnenen Erkenntnisse für das nun folgende Arbeitsleben von enormer Bedeutung sind.
 
Ebenfalls diente die diesjährige Veranstaltung auch der Erstinformation für angehende Studierende und Interessierten an dieser Schulform. Das Angebot der Information und Beratung durch das Lehrerteam der Fachschule wurde sehr gut angenommen und soll in Zukunft an gleicher Stelle wiederholt und ausgebaut werden.


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