
Reif kandidiert für den Wahlkreis 16, zu dem die Kommunen Bischoffen, Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Ehringshausen, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Herborn, Mittenaar, Siegbach und Sinn gehören.
"In Anbetracht der Tatsache, dass wir in Deutschland insgesamt vor schwierigen Zeiten stehen, kann es nicht schaden, wenn wir jemanden nach Wiesbaden schicken, der über einen Fundus an Erfahrungen verfügt", begründete der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und CDU-Kreisvorsitzende, Hans-Jürgen Irmer, zu Beginn der Versammlung den einstimmigen Vorschlag des Kreisvorstandes.
Clemens Reif, betonte Irmer, sei ein politisches Schwergewicht, ein Politiker mit Ecken und Kanten, der das, was er sage, auch in Taten umsetze.
Reif selbst ging am Abend in seiner Rede zunächst auf die landespolitischen Erfolge für den Wahlkreis ein: "Wir können in allen 13 Städten etwas nachweisen", sagte der 64-jährige Unternehmer und führte entsprechende Beispiele an, wie die Sanierung des Landesgestüts in Dillenburg oder die Fertigstellung der Ortsumgehung der B 277 in Haiger. Natürlich ging der Landtagsabgeordnete auch auf die Frage ein, welche Themen er denn im Falle seiner Wiederwahl in den Landtag zu berücksichtigen gedenke: "Arbeitsplätze, Arbeitsplätze und nochmals Arbeitsplätze, denn die sozialste Tat, die wir vollbringen können, ist: Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten." Gleichzeitig sprach sich Reif vehement gegen den Länderfinanzausgleich aus. 30 Milliarden flössen derzeit in diesen, die Neuverschuldung des Landes liege dagegen bei 20 Milliarden: "Ich befürworte deshalb die angestrebte Klage der Länder Hessen und Bayern ausdrücklich." Beifall gab es von den CDU-Mitgliedern für das Versprechen Reifs, er wolle in den nächsten Wochen ein Lärmschutzgesamtkonzept ausarbeiten, das sich mit den Belastungen der heimischen Bevölkerung durch den Lärm von Autobahn- und Bahnverkehr befasse. Zum Abschluss versprach er: "Wir werden gemeinsam einen grandiosen Wahlkampf führen, der unsere Wettbewerber schwindlig werden lässt." Dabei kämpfe die CDU natürlich wieder um das Direktmandat.
Als Ersatzmann für die Landtagswahl wurde dem "alten Hasen" am Abend ein Vertreter aus der "jungen Generation" an die Seite gestellt. Der 33-jährige Alexander Beer, unter anderem Vorsitzender der Gemeindevertretung Breitscheid, wurde mit 84 Stimmen gewählt. Die Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (CDU) war ebenfalls anwesend und beglückwünschte als eine der ersten die beiden Kandidaten. Diese mussten am Ende der Veranstaltung noch zahlreiche Hände schütteln, denn der Ansturm der Gratulanten wollte nicht abreißen.







Kommentare (0)

















