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Hilfsfrist erfordert zusätzliche Mannschaft

KREISVERSAMMLUNG DRK spürt den leer gefegten Arbeitsmarkt bei Pflegekräften / Marc Petri Stellvertreter

Haiger-Flammersbach Nach dem Umbau wird die DRK-Rettungswache in der Dillenburger Gerberei 4 alle Vorgaben des Hessischen Sozialministeriums erfüllen. Im November soll sie mit einem „Tag der offenen Tür“ eröffnet werden.

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Der Bericht über die DRK-Versammlung verwirrt mehr als dass er informiert, geschweige denn aufklärt. Beispielsweise was so sperrige Begriffe wie "Vorhalte-Erweiterung" bedeuten. Und was es mit der 10-minütigen mehr
Hilfsfrist auf sich hat. Damit liegt Hessen im bundesweiten Vergleich zwar an der Spitze, im LDK aber ist sie in der Vergangenheit gerade nicht durchgängig eingehalten worden. Erst jetzt wird sie mit einem Millionenbetrag teuer erkauft für die Einstellung von knapp zwei Dutzend neuen Rettungsdienstfachleuten, die mühsam auf dem Markt zusammengekratzt werden müssen, sowie zusätzlichen Einsatzfahrzeugen. Ob das auch dem Abbau der angehäuften Überstunden der mehr oder weniger schlecht bezahlten Rettungsassistenten dient...?
Anstatt Ehrengäste namentlich aufzuzählen (welchen Informationsgehalt soll das eigentlich haben?), wäre es eher Wert gewesen, die Hintergründe der Vorhalte-Erweiterung wie überhaupt der Rettungsdienst-Strukturen näher zu beleuchten. Beispielsweise ob im hochtechnischen, digitalen Zeitalter jeder Landkreis noch eine eigene Leitstelle haben muss, ob tatsächlich jeder Patient, der ohne fachliche Betreuung lediglich von A nach B zu bringen ist, im optimal ausgestatteten Rettungswagen zu transportieren ist, ob es durch bessere Schulung und Information nicht gelingen kann, die hohe Zahl von mehreren tausend Fehleinsätzen jährlich zu reduzieren, die entstehen, weil der Einsatzanlass falsch oder zu ungenau abgefragt wird. Und ob es nicht an der Zeit ist, die durchweg hochqualifizierten Rettungskräfte endlich aus ihrer rechtlichen Grauzone zu befreien, damit die wertvolle Zeit bis zum Eintreffen eines Notarztes genutzt werden darf, um auch solche lebensrettenden Maßnahmen vorzunehmen, die im Normalfall nur Ärzten vorbehalten sind.
Aber leider ist es so, je mehr eher beschönigende Berichte veröffentlicht werden, desto mehr werden die tatsächlichen Probleme des Rettungsdienstes zugekleistert. Schade.
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