
Bürgermeister Hans Benner und Ordnungsamtsleiter Volker Lang haben das geplante weitere Vorgehen der Stadt am Dienstag in Uckersdorf erläutert. Dort hatten sich Anlieger vor allem darüber beschwert, dass am Ortseingang aus Richtung Medenbach und in der Folge auch auf der Ortsdurchfahrt zu schnell gefahren werden.
"Der Wunsch der Bürger, da Abhilfe zu schaffen, ist nachvollziehbar, und ich nehme das auch ernst", sagte Benner. In Abstimmung mit der Straßenbaubehörde "Hessen-Mobil" und dem Verkehrsdienst der Polizei "müssen wir schauen", so Benner auch in Bezug auf ähnlich gelagerte Probleme in an deren Stadtteilen, "welche Möglichkeiten haben wir je nach Klassifizierung der Straße nach Kreis-, Landes- oder Bundesstraße." Beschwerden über zu schnelle Verkehrsteilnehmer und Verkehrslärm gebe es beispielsweise auch bei der Weilburger Straße/Ortsdurchfahrt in Merkenbach Richtung Beilstein, in Schönbach am Ortseingang aus Roth und in der Straße Im Bächel Richtung Breitscheid sowie in der Guntersdorfer Ortsdurchfahrt.
Für den Uckersdorfer Ortsausgang Richtung Medenbach konnte Lang das auch mit Zahlen aus einer 17-tägigen Überwachung mit einem stationären Messgerät untermauern. Während dieses gesamten Zeitraums seien in Richtung Medenbach 15 615 Fahrzeuge, davon 865 Lkw, gezählt worden und in der Gegenrichtung 17 255, davon rund 1000 Laster.
Dabei seien auch Verstöße gegen das Tempolimit registriert worden. Von den insgesamt 32 870 Fahrzeugen seien beispielsweise zwölf Prozent (3944) zwischen 61 und 70 Kilometer pro Stunde gefahren. Geahndet werden können Verstöße ab Tempo 59, erläuterte Lang. Drei seien sogar mit über 90 "Sachen" unterwegs gewesen. Die Messungen und Zählungen seien während der gesamten 17 Tage rund um die Uhr erfolgt, sagte Benner. "Manchmal wirft man uns ja vor, die Messungen seien immer zum falschen Zeitpunkt erfolgt, also, wenn gerade wenig Verkehr auf der Straße gewesen sei. Das Gerät aber hat 24-Stunden-Zahlen geliefert.
Seit Oktober verfüge die Stadt Herborn nun über zwei eigene Geräte für Geschwindigkeitskontrollen, berichtete Ordnungsamtsleiter Lang. Bedient werden können sie seitdem von drei dazu ausgebildeten Mitarbeitern der Stadtpolizei. Vorher war das nur einer gewesen, und noch dazu hatte die Stadt sich die "Radarfalle" bis dahin von einer Firma ausleihen müssen.
Benner und Lang kündigten an, dass die Stadt ihre Tempokontrollen in allen Stadtteilen nun ausweiten wolle. Zudem sind an Ortseingängen wie beispielsweise dem in Uckersdorf aus Richtung Medenbach Schilder angebracht worden, die auf diesen Umstand hinweisen. "Das soll wirklich keine Abzocke sein", sagte Bürgermeister Benner. Schließlich müsse niemand Buß- oder Strafgeld zahlen, wenn er sich an die Straßenverkehrsordnung halte.
Die Stadt will künftig auch besser herausfinden, wo "Verkehrs-Brennpunkte" liegen: Zu diesem Zweck will sie auch ein eigenes stationäres Mess- und Zählgerät kaufen. Das Geld dafür stehe im Haushalt bereits parat.
Unabhängig davon prüfe die Stadt aber auch, ob an Ortseingängen bauliche Veränderungen möglich sind, um den Verkehr zu bremsen, wie etwa Verschwenkungen oder die Anlage von Mittelinseln. Das hänge aber von der Topographie und Eigentumsverhältnissen an vielleicht dafür benötigten Grundstücken ab, sagte Benner. Und: "Nicht alles, was wünschenswert ist, ist machbar."
Lärm von klappernden Kanaldeckeln soll der Garaus gemacht werden
Auch an der Lösung eines weiteren Problems werde gearbeitet: Nach Beschwerden über Lärm, der beim Überfahren von klappernden Kanaldeckel ausgehe, habe der Abwasserverband "Mittlere Dill" inzwischen die entsprechenden Aufträge vergeben. Sobald das Wetter es wieder zulassen, sollen Kanaldeckel erneuert und zudem mit lärmdämmenden Gummiringen ausgestattet werden, sagte Lang.


























Geschwindigkeitsreduzierung bringen. Also mal die Frage: Wo sind denn die schweren Verkehrsunfälle mit Toten und Verletzten in den Herborner Ortsteilen auf Grund von überhöhten Geschwindigkeiten der Fahrzeuge?
Es sind Bürgermeisterwahlen!!! Heisst, so oft wie mehr
Das ist die Wahlkampftaktik von Hrn. Benner.
Da lob ich mir doch den Herausforderer......
"Bei toten Kängurus kommt unser Bürgermeister sofort aus der Amtsstube nach Uckersdorf."
Wer hätte sich diesen Herborner Komödienstadel wohl entgehen lassen?
Das würde auch reichlich Stoff für einen der mehr
In den Hauptrollen Leroy Jethro Rades, die ortsbekannten Veterinäre als Dr. "Ducky" Mallard und "Abby" Sciutto.
Anthony DiNozzo und Shiva David hätten sich dann problemlos aus der Herborner Polizei oder Dillenburger Kripo besetzen lassen.
Aber zurück zum Thema Verkehrsberuhigung:
Mein Rat: Provoziert die Herborner Verkehrsplaner nicht, sonst bekommt ihr eine ökologisch korrekte Verkehrsplanung wie in der Herborner Alsbach.
Besonders im Winter macht es großen Spaß, beim Bergabfahren zu beten, dass keiner die sinnfreie "Rechts-vor-Links-Regelung" auch für Durchgangsstraßen ernst nimmt, sonst nimmt nämlich die unheilvolle Kombination aus Anfangsgeschwindigkeit, Hangabtriebskraft und verminderter Haftreibung ihren fatalen Lauf. Spätere Änderungen/Rücknahmen sind wegen der verbrieften Unfehlbarkeit der Behörde zwecklos ...