"Testen, ob ich verzichten kann"

UMFRAGE Die Fastenzeit hat begonnen

Elke Niebergall. (Foto: Gerdau)

Ellen Knapp. (Foto: Gerdau)

Hans Benner. (Foto: Gerdau)

Kerstin Seewald. (Foto: Gerdau)

Brigitte Haubach. (Foto: Gerdau)

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Neben dem Beachten besonderer Speisegebote werden auch andere Formen der Askese und Buße während der Fastenzeit empfohlen. Manche Menschen verzichten in dieser Zeit beispielsweise auch nur auf Alkohol oder Süßes, um ihrer Gesundheit etwas Gutes zu tun oder um sich in der Befreiung von Gewohnheiten zu üben. Wir haben in Herborn Passanten in der Innenstadt gefragt, ob sie fasten und wenn ja in welcher Form.

Brigitte Haubach (48) aus Donsbach: "Das passt nicht in meinen täglichen Arbeitsablauf. Ich schließe jedoch nicht aus, dass ich es irgendwann auch einmal probiere. Bisher habe ich mich allerdings noch nicht mit diesem Thema ,Fasten’ beschäftigt."

Elke Niebergall (53) aus Roth: "Es reinigt und reguliert den Körper. Das Fasten ist der richtige Einstieg, frisch und entspannt den Frühling zu empfangen."

Ellen Knapp (65) aus Driedorf: "Fasten ist schon seit 20 Jahren für mich eine Selbstverständlichkeit. Allerdings geht es bei nur um den Verzicht auf Alkohol. Mit Süßigkeiten habe ich es auch schon versucht. Das war jedoch eine große Herausforderung. Für mich ist es immer wichtig, zu testen, ob ich noch verzichten kann."

Hans Benner (66) aus Herbornseelbach: "Ich faste konsequent bereits seit vielen Jahren, immer von Anfang Januar bis Ostern. Es tut mir gut, die Speisemenge zu reduzieren, und darüber hinaus spare ich an Dingen, die ich ansonsten gerne habe."

Kerstin Seewald (43) aus Waldaubach: "Wenn ich keine klare Aufforderung von Gott bekomme, faste ich auch nicht. Ich verzichte höchstens auf Menschen, die mir nicht gut tun." (sig/s)


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