"Wir liegen voll im Plan"

POLITIK Der Hessentag bestimmt auch den Neujahresempfang der Herborner SPD

Kurzweilig und informativ berichtete Jörg Kring den Gästen des Herborner SPD-Stadtverbandes über den Stand der Dinge zum bevorstehenden Hessentag. (Foto: Gerdau)

Neben Bürgermeister Hans Benner (SPD), Landrat Wolfgang Schuster (SPD), dem SPD-Landtagsabgeordneten Stephan Grüger und dem Stadtverordnetenvorsteher Jörg Michael Müller (CDU) nahmen auch der Erste Kreisbeigeordnete Heinz Schreiber (Grüne) sowie viele geladene Gäste an der Veranstaltung im großen Saal des Mehrgenerationenhaus der Arbeiterwohlfahrt in Herborn teil. "Es wird nicht möglich sein, alle 800 bisher geplanten Programmpunkte zu besuchen. Viele laufen parallel an unzähligen Spielstätten, Plätzen und Bühnen unserer Stadt", sagte Kring und betonte, dass die meisten davon (96 Prozent) bei freiem Eintritt zu besuchen seien. "Wir werden ein Hessentag der kurzen Wege sein und unsere Gäste können bequem mit Bussen und Bahnen anreisen".

Er halte das Programm für sehr ausgewogen. Für jeden sei etwas dabei. Allerdings verriet er noch nicht alle Attraktionen. So sei bisher beispielsweise noch nicht bekannt, was der Hessische Rundfunk noch auf dem Schießplatz zu bieten habe.

Kring bedanke sich bereits jetzt für das große Engagement der Vereine. Er freue sich sehr über die Zusagen von mittlerweile 486 Helfern, so Jörg Kring. Da diese große Zahl aber immer noch nicht ganz ausreiche, warb er dafür, sich auf dem Helferportal im Internet (www.herborn.de) einzutragen.

Der Hessentag als "riesige Werbeplattform für die Stadt Herborn"

"Obwohl die Zeit (noch 124 Tage) knapp ist, liegen wir voll im Plan", zeigte sich Kring zuversichtlich. Der Hessentag sei eine große Chance. Er sei eine "riesige Werbeplattform für die Stadt". Diese mediale Leistung zahle sich erst später und langfristig aus. Es gebe einen gewaltigen Entwicklungsschub für Tourismus, Handel und Gastronomie, der nicht zu unterschätzen sei. Daneben sei der Investitionsschub, mit Unterstützung des Landes (über 6,5 Millionen Euro), an vielen Stellen der Stadt spürbar. Nach der Bewerbung beim Stadtentwicklungsprogramm gehe es in den kommenden zehn Jahren darum, "Herborn als multifunktionalen Kulminationspunkt des öffentlichen Lebens und als attraktiven Ort des Wohnens, Arbeitens, der Kultur- und Freizeitgestaltung sowie des Tourismus zu stärken".

Kring schloss mit den Worten des ehemaligen, inzwischen verstorbenen Kulturamtschefs Horst Freimüller: "Mir freue sich". (s)


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