
Insgesamt wurden im Rahmen der beiden Sonderkontrollen 180 Fahrzeuge von der Straße gewunken. 73 Mal gab es danach Gründe zu Beanstandungen, 24 Fahrer mussten die Weiterfahrt noch an Ort und Stelle unterbrechen, um Reparaturen am Fahrzeug, Umladungen oder Ladungssicherungen vorzunehmen.
So auch der Fahrer eines polnischen Lkw, der mit acht Tonnen gewickelter Kunststofffolie auf der A5 unterwegs war. Die Kontrolleure stellten fest, dass der Laster 3,5 Tonnen Übergewicht hatte - das sind 28 Prozent.
Polnischer Laster mit Übergewicht und kaputten Bremsscheiben angehalten
Im Verlauf der Fahrzeuginspektion stellte sich zudem heraus, dass der Lkw aus Polen mit zwei gerissenen Bremsscheiben unterwegs war. Drei Tage Zwangsaufenthalt waren für Fahrer und Fahrzeug nötig, ehe ein hinzu gerufener Kollege einen Teil der Fracht auf seinen Anhänger lud und ein mitgebrachter Mechaniker die defekten Bremsen vor Ort fachgerecht reparierte. Nach einer Verwarnung und einer Sicherheitsleistung von 485 Euro durfte der polnische Fahrer mit seinem Lkw schließlich weiterfahren.
Etwa acht bis zehn Prozent des Gesamtgüterverkehrs sind laut Regierungspräsidium mit Gefahrgut auf der Straße unterwegs. Die Kontrolleure hätten bei diesen Transporten besonders auf die gesetzlich vorgeschriebene Kenntlichmachung der entsprechenden Fahrzeuge, ihrer Ladung und deren Sicherung geachtet.
In 26 von 49 Fällen habe man aber auch in diesem Bereich Gesetzesverstöße festgestellt. Zwölf Mal wurde den Fahrern der Gefahrguttransporte die Weiterfahrt ganz untersagt.
Insgesamt leiteten die Beamten 76 Buß- und Verwarngeldverfahren ein. Anlass dazu gaben viele Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten, fehlende oder mangelhafte Ladungssicherung, technische Mängel am Fahrzeug oder Verstöße gegen die Kennzeichnungspflicht an Gefahrgütern und Transportfahrzeugen oder den mitzuführenden Dokumenten und Lizenzen.







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