
Die Idee, die ganze Mannschaft zu "Mo Bros'" zu machen, stammt von Coach Jens Hausner. Die 2010 gegründete Mannschaft war damals auf der Suche nach Mitspielern und Hausner schlug vor, die Werbeaktion mit dem guten Zweck zu verbinden.

n Die Spieler lassen einen Monat lang die Barthaare sprießen

"Am 1. November trat das ganze Rugby-Team erstmalig zum ,Shave Down' an", erinnert sich Christian Koch. Dabei werden alle Teilnehmer glatt rasiert, bevor sie dann einen Monat Zeit haben, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen. Anschließend klebten sich die Spieler falsche Schnurrbärte aus selbstklebenden Teppichfliesen ins Gesicht und machten davon Fotos.
Jeder begann im Freundes- und Bekanntenkreis, kräftig die Werbetrommel zu rühren. An einem Abend zogen die Spieler in Trikot und mit der Spendenbüchse (ein umfunktionierter Rugbyball) durch Gießens Kneipen. Man habe sich daher entschieden, den gesammelten Betrag von knapp 1000 Euro an die Robert-Enke-Stiftung zu überweisen.
"Für uns war klar, dass wir das im kommenden Jahr wieder machen würden", erinnert sich Koch. Und so fand am 1. November 2011 wieder ein "Shave Down" statt. Damals malten sie sich mit Schminke Bärte ins Gesicht, um zu zeigen, wie die Schnurrbärte aussehen könnten. 2012 ist der "Movember" nun endgültig in Deutschland angekommen. Nach dem "Shave Down" heute (Mittwoch) nach dem Training lässt sich das Team wieder Bärte wachsen und sammelt Spenden.
Abschluss findet die aktuelle Aktion mit einer großen Party am 30. November ab 21 Uhr im "Kuhstall" von "Spanferkel Pfisterer" in Krofdorf-Gleiberg. Dort will man gemeinsam mit allen "Mo Bros", den unterstütztenden "Mo Sistas", Unterstützern und befreundeten Rugby-Teams aus Hessen feiern. Für Musik sorgt die Ein-Mann-Jukebox "Jo Solo" mit Irish Folk. Der Erlös des Abends fließt an die "Movember"-Foundation.







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