
Rinn untersucht in regelmäßigen Abständen die Außenseite des Bergfriedes und hat dabei nun den neuen Schaden festgestellt.
Ein Bild vom Zustand des Bergfrieds machten sich am gestrigen Mittwoch Landrätin Anita Schneider (SPD), die Vorsitzenden des Gleibergvereins, Günter Feußner und Gerhard Schmidt, sowie Burgbaumeister Ulrich Homberger. Dabei waren zudem Diplom-Ingenieur Dirk Osmers und Christoph Spatz, beide vom Ingenieurbüro HAZ aus Kassel, das mit der Planung der Turmsanierung beauftragt ist.
n Der Verein hofft auf 12 000 Euro als Zuschuss vom Kreis
Mit dem Ortstermin auf dem Burghof wollten die Beteiligten eine gesicherte Grundlage für eine Ausschreibung zur anstehenden Turmsanierung vorzubereiten. Von Kosten von rund 300 000 Euro ist dabei die Rede, die der Gleibergverein schultern muss. Außerdem ging es um einen Zuschuss in Höhe von 12 000 Euro, den der Verein beim Landkreis Gießen für 2013 beantragt hat. 2012 hatte der Kreis schon 8000 Euro für die Turmsanierung eingesetzt. Der Gleibergverein hatte die Landrätin zum Treffen auf dem Burghof eingeladen, damit sie sich vor Ort selbst ein Bild von den Schäden machen kann. Der Verein hofft nun, dass sie sich im Kreis für die Gewährung des Zuschusses einsetzt.
Diplom-Ingenieur Dirk Osmers, der später mit dem Gewerbekletterer Michael Rinn abgeseilt am Bergfried unterwegs war, erläuterte beim Ortstermin, wie der Schaden am Turm entstanden sein muss. Er erklärte, dass Regenwasser in die Deckplatte auf dem Turmdach in das Mauerwerk laufe. Die Feuchtigkeit zerstöre den alten Mörtel zerstört und nehme dem Mauerwerk den Halt. Der Schaden könne nur von einer Fachfirma behoben werden, so Osmers. Zu klären sei noch, wie man am ehesten an die schadhaften Stellen herankommt. Im Rahmen der geplanten Sanierung soll den Verantwortlichen zufolge auch das Fangnetz wieder entfernt werden, das um die Turmspitze gespannt wurde, um lockere Steine festzuhalten.







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