
Die Suche nach Stein- und Marmorbrüchen sowie Eisenerzgruben in der Region, brachten 49 Teilnehmer auf die Räder. Alle Fahrer schafften es in diesem Jahr, die teils versteckten Objekte ausfindig zu machen, berichtete ACM-Vorsitzender Gerd Kölb beim "Familienabend" in der Gaststätte "Panoramablick" im Müllerland Görgeshausen.
Die Zeugnisse der Vergangenheit lagen sämtlich im Gebiet des Geoparks Westerwald-Lahn-Taunus und sollten ihn gleichsam bekannter machen. Kölb hatte erfahren, dass selbst ältere Einwohner auf Befragen der Teilnehmer nicht gewusst haben, dass sie beispielsweise in der Nähe einer Eisenerzgrube wohnen. Dass in der Limburger Seilerbahn einst ein Marmorbruch existierte, das sei die schwerste Aufgabe gewesen.
n Start ist wieder an Ostern
"Deshalb wollten wir mal zeigen, was es hier alles so gibt. Viele Menschen haben in den Brüchen ihr Geld verdient", sagte Kölb. Alle Teilnehmer wurden dieses Mal mit Pokalen belohnt. Die Teilnehmer kamen nicht nur aus den hiesigen Kreisen Limburg-Weilburg, Rhein-Lahn, Westerwald und Rheingau-Taunus, sondern auch aus Wetzlar, Frankfurt, Wiesbaden, Bad Dürkheim, Feldkirchen, Neu-Anspach und Hofheim. Fünf Motorradfahrer und eine Oldtimerfahrerin waren wieder dabei. Die nicht abgeholten Pokale bittet der ACM, in der Geschäftsstelle am Freiherr-vom-Stein-Platz 6 abzuholen.
Auch im nächsten Jahr werde es wieder schwierig; denn viele alte Bahnhöfe stünden dort, wo keine Strecken mehr existierten. "Wir begeben uns auf die Spuren der alten Kerkerbachbahn, die bis nach Mengerskirchen fuhr; auf die Trasse der Nassauischen Kleinbahn, die einst von Zollhaus bis Nastätten und weiter an den Rhein reichte, sowie auf die Aartalbahn Diez-Bad Schwalbach", kündigte Kölb an.
Die nächste Suchfahrt beginnt an Ostern und dauert bis Mitte Oktober.







Kommentare (0)




















