Bau des Kreisels rückt näher

STRASSENBAU Hessen Mobil schafft Baurecht / Entscheidung fällt 2014

Der Kreisel an der Kreuzung zwischen Wolfenhausen und Laubuseschbach kann gebaut werden. Wann es dafür Geld vom Land gibt, ist aber nach wie vor unklar.

Mit dem Baurecht ist aber nun schon mal die Voraussetzung geschaffen, dass der Kreisverkehr in das Landesstraßenbauprogramm aufgenommen wird, sagt Willi Kunze, Regionalbevollmächtigter bei Hessen Mobil, auf Anfrage des TAGEBLATT.

Was es nicht auf die Liste schafft, wird bis einschließlich 2019 nicht gebaut

"Aus Sicht von Hessen Mobil hat das Projekt eine Dringlichkeit, sonst hätten wir das Baurecht nicht geschaffen", meint Kunze. Wie dringlich der Bau des Kreisels im Marktflecken im Vergleich zu anderen Bauprojekten im Land bewertet wird, könne derzeit aber noch keiner sagen.

In der zweiten Hälfte dieses Jahres soll feststehen, welche Straßenbauprojekte 2015 bis 2019 gebaut werden. "Das haben wir mit der alten Landesregierung so vereinbart, und ich gehe davon aus, dass die neue Regierung das auch so sieht", sagt Kunze.

Sollte es der Kreisel zwischen Laubuseschbach und Wolfenhausen in der zweiten Jahreshälfte nicht in das Landesprogramm schaffen, wird er bis 2019 nicht gebaut.

Die Gemeindevertreter hatten erst im September vergangenen Jahres noch einmal einstimmig bekräftigt, wie wichtig der Kreisel an dieser Stelle ist, und den Gemeindevorstand damit beauftragt, weiter auf eine Umsetzung hinzuwirken. SPD und CDU forderten in einem gemeinsamen Antrag, den Kreisel mit einem Rad- und Fußweg auszustatten, damit die Grundschule, der neue Supermarkt und das Freibad in Wolfenhausen auch zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar wären.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias Eckert begrüßt, dass nun Baurecht geschaffen wurde. "So weit und so nah dran an einer Realisierung des gewünschten Kreisverkehrs waren wir in den vergangenen 20 Jahren nicht", schreibt Eckert in einer Mitteilung. Er will sich in Wiesbaden weiter für eine Aufnahme in das Landesstraßenprogramm einsetzen.

Bereits seit 2006 hofft die Gemeinde Weilmünster auf den Kreisel an der Heideneiche. 2010 war er auch schon mal in das Landesstraßenbauprogramm aufgenommen, flog aber wieder raus, weil die Mittel gekürzt wurden.


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