
Und so hatten die Teilnehmer des Nachmittages ihren Spaß daran, Bilder von Seniorennachmittagen, Backesfesten und Liederabenden zu betrachten und die dahinter stehenden Geschichten und Persönlichkeiten noch einmal zu erzählen.
Alte Hausnamen anbringen
So erinnerten sie sich beispielsweise an die Einweihung des neuen Klaviers im Bürgerhaus, bei der Landrat und Bürgermeister mit dem Bermbacher "Liederkranz" das Hessenlied sangen. Unter den Artikeln war natürlich auch der, der vom ersten "Bermbacher Nachmittag" berichtete.
Pfarrer Finger hatte aus dem Zeitungsarchiv des Pfarramts Essershausen auch die erhaltenen Geburts-, Hochzeits- und Todesanzeigen der betreffenden Jahre herausgesucht. Dieser Band wurde – wie schon die Bände der vergangenen Jahre – anschließend von Finger und der Vorsitzenden der Bermbacher Frauenhilfegruppe, Helga Hardt, an Ortsvorsteher Walter Frank (SPD) stellvertretend für die Bürgerschaft des Dorfes übergeben. Das Zusammenleben der Menschen seine Qualität nicht nur im örtlichen und Vereinsleben der Gegenwart seinen Halt habe, sondern auch im bewussten Denken über Generationengrenzen hinweg, sagte Frank.
Hatte Frank im Vorjahr eine Liste der alten Haus- und Straßennamen Bermbachs vorgelesen, die er gemeinsam mit seiner Ehefrau Doris zusammengestellt hatte, so regte der Ortsvorsteher an, die alten Hausnamen an die Häuser im Ortskern von Bermbach anzubringen. Er werde sich um eine Finanzierung dieses Projektes kümmern.
Organisiert wird der Nachmittag seit 1998 von der Evangelischen Frauenhilfe und der Kirchengemeinden Bermbach.







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