Dazu sagte der Bürgermeister: "Es wurde schon viel erreicht." Die Stadt habe die Flächen von der Bahn erworben und weiterverkauft. Der Bahnhof wurde saniert. Die gewerbliche Entwicklung laufe.
Der Vorsitzende des Ausschusses, Hartmut Bock (SPD), meinte dazu: "Der schnelle Weiterverkauf hat die Umsetzung der planerischen Ziele der Stadt verhindert und damit die Fertigstellung der Planung verzögert."
Ziele der Stadt seien die Schaffung eines optisch intakten Stadteingangs, eine sichere Verkehrsführung für Fußgänger, Radfahrer, Radwanderer und Autoverkehr sowie die Bereitstellung von genügend Parkplätzen für Pendler rund um den Bahnhof. Der geplante Radweg parallel zum Löhnberger Weg wurde von allen Beteiligten als nicht ideal empfunden.
Besser sei ein Vorschlag des FDP-Stadtverordneten Alexander Scheiber, der einen sicheren Weg direkt neben den Gleisen vorschlägt, die im Eigentum der Bahn sind. Dies werde aber durch die fehlende Verkaufsbereitschaft der Bahn und durch eine privatisierte Fläche verhindert.
Parkdeck wird genau untersucht
Auch die Absicht, am Stadteingang von Löhnberg kommend einen Lagerplatz mit Verladestelle für Holz und Schotter einzurichten, werde als kritisch bewertet, weil eine erforderliche Einfahrt die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtige.
Ausschussmitglied Walter Schöffler (CDU) unterstützte ausdrücklich die Einrichtung eines Lagerplatzes, weil das den gewerblichen Standort Weilburg stärke.
Auf der Landesstraße von Löhnberg kommend nach Weilburg bestehe bei der Firma Rosconi und Landhandel Zipp ein Engpass. Gehweg, Radweg und Straße seien hier nebeneinander kaum möglich.
Ein weiterer Punkt war ein Bericht zur Instandsetzung des Parkdecks "Rathaus". Wie der Bürgermeister erklärte, wurden die ersten Mängel am maroden Parkdeck bereits 2001/2002 festgestellt. Fachbüros seien schon früh mit Gutachten beauftragt worden; es seien Sanierungsvorschläge entwickelt worden.
Bauamtschef Gerd-Uwe Keller sagte, dass derzeit die Frage im Raum stehe, ob der Baukörper zum Beispiel durch eindringendes Salzwasser im Winter so geschädigt sei, dass das Parkdeck zumindest zum Teil abgerissen werden müsse. Erste Hinweise darauf gebe es bereits.
Zunächst sollen nun die konstruktiven Teile freigelegt werden. Dann soll die Schadenssituation nochmal bewertet werden, ehe dann über das weitere Vorgehen wie Abriss, Teilabriss oder Sanierung entschieden wird.
Dazu meinte Hartmut Bock: "Diese Verfahrensweise ist gut. Angestrebt wird eine wirtschaftliche Lösung mit dem Ziel, den innenstadtnahen Parkraum zu erhalten."
Wie Schick erläuterte, würden bei einer Sanierung des Parkdecks einige wenige Parkplätze wegfallen, da die Parklücken auf den unteren Ebenen aufgrund der immer größer werdenden Autos etwas breiter eingezeichnet werden.






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