
Sie wäre damit die dritte Kandidatin neben Amtsinhaber Friedhelm Bender (SPD) und Ragnhild Schreiber (CDU) geworden.
Dass sie nicht antritt, hängt mit dem Zulassungsverfahren zusammen. Im Dezember sprach Kornelia Löw bei Wahlleiter Martin Höhler im Runkeler Rathaus vor, holte die nötigen Unterlagen ab und wollte offene Fragen klären. Vor allem wusste Kornelia Löw nicht genau, ob sie für die Kandidatur Unterstützerunterschriften gebraucht hätte. "Herr Höhler konnte mir das auch nicht sofort mit Gewissheit sagen, bot mir aber an, in den entsprechenden Regelungen für die Wahl nachzuschauen. Ich sagte zugleich zu, mich ebenfalls zu erkundigen", beschreibt Kornelia Löw die damalige Absprache. Man sei so verblieben, dass parallele Nachforschungen betrieben werden sollten und man sich über die Ergebnisse gegenseitig informieren wollte. Martin Höhler habe sich aber nicht mehr gemeldet.
Der Wahlleiter wiederum hat das Gespräch etwas anders in Erinnerung. "Lassen Sie das mal mit dem Nachblättern. Ich frage bei Peter Makamul nach. Der hat in Hünfelden als Bürgermeister kandidiert und müsste das wissen", zitiert Höhler die nach seiner Erinnerung abschließende Aussage von Kornelia Löw. Weil danach keine Rückmeldung der potenziellen Kandidatin mehr erfolgt sei, habe er die Bewerbung als erledigt angesehen. Ohnehin sei es sehr knapp gewesen.
"Wichtig, dass Unterstützer über den Vorgang Bescheid wissen"
Kornelia Löw habe ihr Vorhaben erstmals am 22. oder 23. Dezember 2012 mitgeteilt. Schon am 27. sei aber die Frist für potenzielle Kandidaten abgelaufen. Kornelia Löw hat das Gespräch dagegen keineswegs so verstanden, dass nur sie selbst sich um Klarheit über die Unterstützerstimmen kümmern würde. Sie habe sogar erste Unterschriften gesammelt und erst später vom Wahlamt des Landkreises erfahren, dass dies überhaupt nicht nötig gewesen wäre, wenn sie als offizielle Kandidatin der Partei "Die Linke" angetreten wäre.
Heute räumt Kornelia Löw ein, dass sie etwas nachdrücklicher auf Auskunft hätte dringen sollen, allerdings ist sie auch von der aus ihrer Sicht geringen Auskunftsfreude der Verwaltung enttäuscht. Juristisch wolle sie gegen die Geschehnisse nicht vorgehen. "Aber mir ist wichtig, dass die Unterstützer, die ihre Unterschrift für mich abgegeben haben, über den Vorgang Bescheid wissen", sagt Kornelia Löw.





























Selbst wenn Frau Löw es so mehr