
Die 47-jährige Jutta Bruns ist gelernte Hotelfachfrau, verheiratet und hat vier Kinder zwischen 15 und 20 Jahren. Sie arbeitet im Frankfurter Wahlkreisbüro des grünen Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und ist seit 2001 in der Kommunalpolitik tätig.
Nach zehn Jahren als Stadtverordnete (Fraktionsvorsitzende 2005 bis 2010) in Neu Anspach ist sie Stadträtin seit 2011 und außerdem seit 2009 Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag Hochtaunus, dem sie seit 2006 angehört.
Für eine etwaige Bundestagsarbeit in Berlin sieht sie den "kommunalpolitischen Ansatz" als Schwerpunkt ihrer Arbeit, beantwortete sie eine Frage aus der Versammlung, wie das denn möglich war. Denn dass Kommunales in der Politik zu wenig berücksichtigt werde, hatte sie zuvor gesagt.
Bruhns: "Keine Kompromisse"
In einer etwaigen rot-grünen Bundesregierung will sie zur Ökologie keine Kompromisse zulassen – wenn möglich, räumte sie später ein. Ebenso äußert sie sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr ("das ist eine Verteidigungsarmee"), erkennt andererseits aber auch, dass der Einsatz in Afghanistan wichtig für dessen Bevölkerung sei. Eine Regierungskoalition mit der CDU ist für sie ausgeschlossen, ebenso hält Jutta Bruns nichts von einer großen Koalition.
Aber sie will abwarten, wie das Wahlergebnis ausfällt, sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Denn ehe der Landtagsabgeordnete Mathias Wagner der Versammlung aus der Landespolitik berichtete, riet sie "Nicht wieder mit der Ausschließeritis anfangen".







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