
Bürgermeister Thorsten Sprenger (parteilos) hatte von der Verkehrsbehörde Hessen Mobil errechnen lassen, wie viel ein zusätzlicher Rad- und Fußstreifen kosten würde.
Das Ergebnis: 2,08 Millionen Euro. Nur ein Gehweg würde 1,14 Millionen kosten. 80 Prozent der Kosten könnten über Förderprogramme reinkommen. Voraussetzung ist allerdings, dass mehr als 30 Radfahrer am Tag die Strecke nutzen.
n Brücke müsste breiter sein
"Bei den Kosten ist jede Diskussion überflüssig. Es ist fraglich, ob es für eine Förderung genug Verkehr gibt", sagte Burkhard Hölz (CDU), 1. Beigeordneter. Lars Bauer (CDU) hingegen fände es wünschenswert, wenn es über die Brücke eine direkte Anbindung des Lahnhöhenwanderweges gäbe.
Deshalb wurde das Thema erst einmal in den Bau-, Planungs- und Umweltausschuss verwiesen. CDU-Fraktionschef Jochen Schmidt will untersuchen lassen, ob es nicht Alternativen zu der von Hessen Mobil errechneten Variante gibt.
Sonja Lecher, Sprecherin bei Hessen Mobil, erklärt, warum eine zusätzliche Spur so teuer ist. "Die Brücke müsste breiter gebaut werden. Außerdem müssten Geh- und Radweg auf der Straße fortgesetzt werden."
Wann die neue Brücke kommen wird, ist jedoch noch unklar. Lecher möchte keinen Zeitpunkt nennen. Vergangenes Jahr war noch von 2014 die Rede.







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