Spiel wird ausgezeichnet

WETTBEWERB Peter-Paul-Cahensly-Schule mit zweitem Platz bei Jugendpreis

Schüler der Peter-Paul-Cahensly-Schule während der Verleihung in Warschau. (Foto: privat)

Voller Spannung fuhren die Schüler Ruben Welter und Ramon Skrozki mit ihrem Lehrer Sebastian Wendt und dem Spiel - ihrem Wettbewerbsbeitrag - im Gepäck in die polnische Hauptstadt. Dort wurde zusammen mit den polnischen Mitstreitern das Spiel "Jobo - Gewinne deinen Beruf" präsentiert. Das Spiel zur beruflichen Orientierung entstand hauptsächlich während zwei Begegnungswochen in Polen und Deutschland. Es soll dazu dienen, dass Jugendliche besser beurteilen können, ob sie für einen zu Beginn des Spiels ausgewählten Beruf auch die nötigen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. "Jobo ist eine Abkürzung für Jobbörse", erklärte Ramon der Jury.

Das Spiel besteht aus unterschiedlichen Feldern. Am häufigsten vertreten sind Fragefelder zu den jeweiligen Berufen, gefolgt von allgemeinen Fragen. Hier wurden unter anderem Fragen formuliert, die sich mit beiden Ländern und Regionen befassen. Darüber hinaus wurden hier auch Erfahrungen der Betriebsbesichtigungen berücksichtigt.

Wissen vermitteln soll Spaß machen

Neben diesen reinen Wissensfragen beinhaltet das Spiel auch Felder, die den Spaßfaktor aufgreifen. "Die beste Spielidee ist am Ende nur dann gut, wenn das Spiel auch gerne gespielt wird", sagt Sebastian Wendt. So gibt es Ereignisfelder, Risikofelder sowie auch sogenannte Bewegungsgelder, bei denen die Mitspieler bestimmte Übungen ausführen müssen. "Durch die Bewegungs- und Risikofelder kommt eine Dynamik in das Spiel, die man mit reinen Wissensfragen nicht erreichen kann", erklärt Johannes Stern, die weitere begleitende Lehrkraft. Das Spiel wurde ausschließlich von den Lernenden entwickelt, auch das Design stammt von ihnen.

Schon über 200 Schülerinnen und Schüler haben das Spiel gespielt und es wird auch nach dem Wettbewerb des Deutsch-Polnischen Jugendwerks in beiden Schulen sowie anderen Institutionen und Haushalten Verwendung finden. Nach der überzeugenden Präsentation ging es am nächsten Tag zur feierlichen Preisverleihung in ein Theater. Die Freude über die Auszeichnung war riesig und man konnte bei der anschließenden Feier ausgelassen essen, trinken und tanzen. (red)


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