
Die erste Tat trug sich in der Nacht zum Samstag, 15. September, zu: Der 25 Jahre alte dänische Warmblüter stand auf einer Koppel am Hubertushof in Eisenbach, wo er sein Gnadenbrot genießt. Am Morgen fiel der große Schnitt am Hinterteil des Pferdes auf, der genäht und mit einer Drainage versorgt werden musste.
Bereits im Frühjahr, genauer gesagt in der Nacht zum 30. April (Montag), ist auf dem Kapellenhof in Bad Camberg ein 13-jähriges Pony über der Oberlippe schwer verletzt worden. Das holländische Welsh-Pony stand zur Tatzeit in einer Box im Pferdestall. Bei der Verletzung handelte es sich um einen etwa zehn Zentimeter langen und sehr tiefen Schnitt, der quer zwischen Nüstern und Maul mit einem sehr scharfen Werkzeug, möglicherweise Skalpell oder Teppichbodenmesser, beigebracht worden ist.
Inzwischen sind zu der bereits ausgesetzten Belohnung von 1000 Euro für Hinweise, die zur Ermittlung des oder der noch unbekannten Täter bei einem Vorfall in Niederbrechen führen (wir berichteten), weitere 2000 Euro zur Aufklärung des Falls der trächtigen Schimmelstute von Oberbrechen hinzugekommen.
Insgesamt 6000 Euro Belohnung
Dazu kommt noch eine weitere Belohnung in Höhe von 3000 Euro, die mehrere Pferdestallbesitzer ausgelobt haben. Dabei geht es nicht mehr um einen bestimmten Fall, sondern generell um die Aufklärung der im Landkreis Limburg-Weilburg bekannt gewordenen Fälle von grausamen Pferdeverletzungen.
In diesem Zusammenhang vermeldet die Polizei auch einen weiteren Fall von Tierquälerei in Waldhausen: Auf einer Weide in der Müllerstraße am Ortsrand wurde ein Schaf vermutlich mit einer ätzenden Flüssigkeit übergossen und verletzt. Das Tier musste ärztlich versorgt werden, weitere der insgesamt vier Schafe waren nicht betroffen. Festgestellt wurde die Tat am vorigen Freitag (5. Oktober). Die Tatzeit lässt sich im Moment nicht näher eingrenzen.
Wer Hinweise zu den genannten Taten hat, kann sich unter (0 64 31) 9 14 00 bei der Polizei melden.







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