Zwei Tote bei drei Unfällen

POLIZEIBERICHT Unfallserie über Pfingsten

Mit dem Rettungshubschrauber wird der schwer verletzte Motorradfahrer in die Uni-Klinik Gießen geflogen.

Bei diesem Verkehrsunfall bei Frickhofen ist am Samstagnachmittag ein 35-jähriger Autofahrer aus Waldbrunn ums Leben gekommen.

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Der erste Unfall dieser traurigen Serie ereignete sich bereits am Freitagabend gegen 21.15 zwischen Mensfelden und Lindenholzhausen. Wie bereits berichtet, war eine 27-jährige Frau von der Fahrbahn abgekommen, ihr Wagen hatte sich überschlagen und die Frau war aus dem Auto geschleudert und tödlich verletzt worden.

Am Samstagnachmittag ereignete sich gegen 17.15 Uhr bei Frickhofen ein weiterer tödlicher Unfall. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von folgendem Unfallhergang aus (Zeugen dafür gibt es nicht): Ein 35-jähriger Autofahrer aus Waldbrunn war auf der Landesstraße 3364 aus Richtung Frickhofen in Richtung Langendernbach unterwegs. Ausgangs einer Linkskurve geriet er mit seinem Wagen zunächst nach rechts auf die unbefestigte Bankette, der Fahrer lenkte gegen und fuhr über die Gegenfahrbahn in den linken Straßengraben. Dort überschlug sich das Fahrzeug und kam in der angrenzenden Wiese wieder auf den Rädern zum Stillstand.

Der Fahrer, der laut Polizei offenbar nicht angegurtet war, wurde aus dem offenen Beifahrerfenster geschleudert und erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde ein Unfallsachverständiger hinzugezogen.

Schwer verletzt musste dann am Pfingstsonntag ein Motorradfahrer mit dem Rettungshubschrauber in die Uni-Klinik Gießen geflogen werden. Nach Angaben der Polizei war der Mann gegen 15.20 Uhr auf der B 49 vom Weilburger Kreuz kommend in Richtung Löhnberg unterwegs, hatte in der leichten Linkskurve vor dem Parkplatz in Höhe Waldhausen überholt und war beim Einscheren nach rechts auf die Bankette geraten. Daraufhin stürzte der Motorradfahrer und schleuderte einige Meter über die Fahrbahn. Nach Erstversorgung durch den Notarzt wurde er per Hubschrauber nach Gießen geflogen. Im Einsatz war neben Rettungsdienst und Polizei auch die Weilburger Feuerwehr. Die B 49 war in Richtung Wetzlar für eine knappe Stunde voll gesperrt, die Polizei leitete den Verkehr ab dem Weilburger Kreuz über die B 456 um.


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