Es rief kein Kuckuck für die Holzhäuser Wanderfreunde

Der "Kuckucksweg"ist eine weitere Extratour des Lahn-Dill-Bergland-Pfades, den die Wanderfreundinnen und Wanderfreunde Holzhausen im OHGV in ihrem Jahresplan haben.
Und so trafen sich am ersten Augustsonntag immerhin (es ist ja noch Ferienzeit) 31 Mitglieder und Gäste "Unter der Linde" zur Anreise nach Eibach bei Dillenburg.
Um es für den Leser gleich vorweg zu nehmen, in dieser Zeit rüstet der Kuckuck schon fast zum Flug in das Winterquartier und schon gar nicht wirbt noch ein Männchen mit seinen markanten Ruf nach dem Weibchen. Vielmehr hat der interessante Wanderweg seinen Namen vom Eibacher Kuckuck erhalten. Dieser Name wiederum stammt wahrscheinlich aus dem Mittelalter, als Eibacher Bürger Land erhielten, was ihnen aber nicht zustand.
Heute, so sagt man, tragen die Eibacher den Namen mit Würde und Stolz und sind so für ihre Nachbarn um Dillenburg die "Kuckucke".
Nach einer kurzen Begrüßung durch den Wanderführer Wolfgang Bösser am Wanderportal ging es erst einmal wie schon so oft bergan, unterhalb des NSG Kanzelstein in Richtung "Holzhäuser Hof" und dort vorbei bis zum ersten Rastplatz. Nach der Stärkung aus dem Rucksack liefen wir im mehrmaligen auf und ab mit einem gewaltigen Anstieg bis zur Eibacher Grillhütte zum Königsberg. Dabei wanderten wir vorbei an der Stelle "Beschertes Glück", welche im 19. Jahrhundert noch einTagebau für Eisenerz und Schwefelkies war. Und natürlich waren immer wieder schöne Ausblicke in die Weite der Natur ein Grund zum Innehalten. Nach der Rast nahm uns der Schelderwald  mit seinen schattigen Wegen auf,
ehe wir uns wieder abwärts nach Eibach wandten. Dort angekommen folgte noch ein kurzer Weg zum erst 2004 errichteten Gradierwerk, wo auch die meisten einen Schluck aus der Heilquelle nahmen oder die Trinkflasche füllten. Wieder am Wanderportal angekommen, hatten wir dann etwa 14 Kilometer und über 500 Höhenmeter bewältigt. Aber alle wurden mit der  Einkehr in das niveauvolle Restaurant"Kanzelstein" in Eibach belohnt. Auf der Heimfahrt dankte Hans Wolf dem Wolfgang und auch Ursula Bösser für die Durchführung der gelungenen Wanderung.

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Dokument erstellt am 04.09.2012 um 09:24:04 Uhr
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