Holzhäuser Wanderfreunde bewältigen 5. Etappe des Rheinsteigs am Mittelrhein

Die Wandergruppe und im Hintergrund das herrliche Rheintal (Foto: Privat)
Die Wandergruppe und im Hintergrund das herrliche Rheintal (Foto: Privat)

Immerhin wurden schon einmal 140 Höhenmeter biszum Aussichtspunkt an der Hindenburghöhe bewältigt. Die erste kurze Rast  gab es aber erst etwas weiter oben, wo vor allem  der herrliche Blick auf das Rheintal für die erste Kraftprobe entschädigte und wo auch unser Foto entstand. Weiter berganging es dann nach Lykershausen. Von hier führt der Weg erst  auf  der Höhe und dann abwärts  ins Tal. Auf diesem Teilabschnitt trifft man bei etwas Glück (was wir aber nicht hatten)auf englische Expmoorponys und südafrikanische Burenziegen, die das Gestrüpp hier auf natürliche Weise kurzhalten sollen.
Anschließend wurde der Blick voraus frei auf die zwei Burgen der beiden feindlichen Brüder(zuerst Burg Liebensteinund dann Burg Sterrenberg), von denen die Sage erzählt, dass
sie erst ihre blinde Schwester um ihr Erbe betrogen und sich  dann später im Streit gegenseitig töteten. Im Bornhofener Bachtal führt der Steig dann über eine sehr steile Bohlentreppe, fast wie eine Himmelsleiter, mit 82 Stufen und einen schwierigen Serpentinenpfad,der jedes Wanderherz in Wallung brachte,zur Höhe und weiter als
Hangwegzur Bruno-Löhr-Hütte,von der zur Zeit aber nur Holzreste zu finden sind. Trotzdem legten wir hier die große Rast ein, um uns aus dem Rucksack zu stärken und zu
erholen. Über die "Allee der Bäume", hier werden seit 2002 an jedem 25. April der jeweilige Baum des Jahres gepflanzt, erreichten wir das Kamphauser Feld mit seinem Aussichtspavillon, von wo wir wieder einen sehr schönen Ausblickauf den Rhein und vor allem auf das bekannte
Städtchen Boppard hatten. Steil bergab auf schmalem Pfad ging's dann oberhalb von Filsen ins Rheintal und  anschließend im flachen Gelände nach Osterspaiam Flusskilometer 575. Die heiß ersehnte Einkehr im Hotel "Lindenhof" direkt am Rhein bildete den Abschluss dieser anspruchsvollen, aber auch erlebnisreichen Wanderung. Da hier direkt am Rhein auch Sonntag's einige Weingüter Weine der Region verkauften, konnten anschließend auf der Heimfahrt die Weine gleich noch "verkostet" werden.

Danke an Dittel's und Venohr's, wie Erich so schön sagte, es war wunderschön, so kann es nächstes Jahr auch weiter gehn.


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