
In Marburg bat der Maler "Handin" herein in seine Wandelhalle des Lichts. Darin zeigte er seinen begeisterten Gästen gemalte Sonnenuntergänge, die mit Lichtanimationen ganze Geschichten zu erzählen imstande waren. Im "Archiv des Weltensammlers" konnten die jungen und nicht mehr ganz so jungen Entdecker sich unter wundersamen Hauben auf Spurensuche machen und gedanklich in zuvor unentdeckte Länder reisen.

Marburger Marktplatz verwandelt sich in eine fremde Welt

An der Zaubertöpferscheibe von Thomas Benirschke entstanden allein durch Muskelkraft kunstvolle Tonwaren, wie Schalen und Vasen. Ab dem Mittag öffneten dann die Geschäfte der Stadt zum verkaufsoffenen Sonntag - vom kleinen Einzelhändler in der Oberstadt bis zum großen Kaufhaus beteiligten sich zahlreiche Gewerbetreibende aus der Kernstadt. Ihrem Ruf folgten Tausende Menschen, die sich teils schwer bepackt mit Tüten und Taschen ihren Weg auf dem historischen Pflaster bahnten.
Riesenrad bietet wundervollen Ausblick
In der Oberstadt sorgten manchenorts Straßenmusiker mit Akkordeon oder Panflöten für Ablenkung. Auch fahrende Händler hatten ihre Stände aufgebaut und brachten von Porzellan bis Lammfellen nahezu alles an die Frau und den Mann. Der Kulturladen KFZ lockte an seinen Flohmarkt Liebhaber von Büchern, Schallplatten und Videos. "Am Brückchen" im Stadtteil Weidenhausen begann am Nachmittag die große Fahrradbörse. Am Cineplex-Kino und am Elisabeth-Blochmann-Platz hatte bereits am Freitag die siebte Innenstadtkirmes begonnen. Neben zahlreichen Fahrgeschäften, Zucker- und Schießbuden begeisterte vor allem das Riesenrad, das einen weiten und wundervollen Blick über Teile der Lahnstadt ermöglichte.







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