Aylin überzeugt mit ihrer Stimme

VORLESEWETTBEWERB Breidenbacherin vertritt den Landkreis auf Bezirksebene
Die strahlende Siegerin hieß ... | Foto: Krause

Die Teilnehmer mussten zunächst ein vorbereitetes Buch vorstellen und eine etwa fünfminütige Passsage zum Besten geben. Im zweiten Teil galt es dann, ein unbekanntes Werk zu präsentieren. Die Organisatoren, die Buchhändlerinnen Dorothee Altfeld und Antje Tietz von der Kinder- und Jugendbuchhandlung "Lesezeichen" in Marburg, hatten dafür das Buch "Jungs sind keine Hamster, auch wenn sie manchmal am Rad drehen" des Autors Frank Schmeisser ausgewählt, weil dieser auch beim Marburger Lesefest vertreten gewesen sei, wie sie betonten.

Ausdrucksstark waren alle Beiträge. Rhythmisch, gekonnt in wörtlicher Rede oder ausdrucksstark, so nur einige Aspekte, die die Jury anschließend lobte.

Wettbewerb soll die Leselust wecken und die Lesekompetenz steigern

Leicht machten es sich die Juroren nicht. Lange Zeit werteten sie ihre Aufzeichnungen hinter verschlossenen Türen aus. Dann gaben sie die Siegerin bekannt: Aylin habe mit ihrer besonders ausdrucksstarken Stimme gepunktet, die sie nicht zu laut und nicht zu leise eingesetzt habe.

Als Anerkennung bekamen alle Teilnehmer neben ihrer Urkunde auch noch drei Bücher. Aylin Erdogan wird den Kreis nun auf Bezirksebene vertreten, vor dem großen Bundesfinale im Juli wird danach noch auf Länderebene entschieden.

Der traditionsreiche Wettbewerb, der bereits seit 1959 vom Börsenverein des Buchhandels veranstaltet wird und der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, soll laut Verband die Leselust wecken und die Lesekompetenz stärken. Die eigenständige Buchauswahl und das Vorbereiten einer Textstelle sollen zur aktiven Auseinandersetzung mit der Lektüre motivieren, Einblicke in die Vielfalt der aktuellen und klassischen Kinder- und Jugendliteratur vermitteln und zum gegenseitigen Zuhören sensibilisieren.

Erster Kreisbeigeordneter Karsten McGovern (Grüne), der die Siegesehrung vornahm, bemerkte, dass dieses Ziel bei den Teilnehmern mehr als erreicht sei, sie hätten alle freiwillig teilgenommen und gezeigt, dass sie im Lesen, auch vor Publikum, erprobt seien.

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Dokument erstellt am 14.02.2013 um 10:50:00 Uhr
Letzte Änderung am 14.02.2013 um 18:29:39 Uhr
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