
Statt der erhofften 500 Statisten kommen nicht einmal 100 Menschen

Allerdings - zum Drehstart am frühen Samstagvormittag waren statt der erhofften 500 noch nicht einmal 100 Statisten gekommen. "Jetzt müssen wir sehen, dass wir es trotzdem hinbekommen", meinte Regieassistentin Ebrahim, die kurzerhand alle Schaulustigen und Passanten zum Mitmachen animierte, "diesen Drehtag werden wir schon irgendwie retten."
Neben dem "Fußvolk" hatten sich auch Komitee-Mitglieder, Burschen- und Männerführer, Mohr und Wettläufer sowie ein halbes Dutzend Reiter für die Dreharbeiten bereiterklärt. "Wir wollen doch, dass der Grenzgang im Film möglichst schön rüberkommt", sagte Burschenoberst Detlef Stein, der für den Drehtag seine Adjutanten sowie drei weitere Reiter motiviert hatte, "deshalb ist es für uns Ehrensache, dass wir mitmachen." Warm eingedeckt verbrachten die Pferde im Hof des ehemaligen "Taxi Michel"-Anwesens in der Bachgrundstraße die Drehpausen. Kleinbusse, Transporter und Lkw drängten sich im Hof vor der KiTa "Löwenzahn".
In den Fahrzeugen war unter anderem die Technik untergebracht und die Maske für die Schauspieler eingerichtet. Für die Komparsen war im ehemaligen "Schlecker"-Markt gesorgt. Dort hatte die Produktionsfirma ein Buffet aufgebaut und heiße Getränke vorbereitet. "Das Filmteam ist total nett", sagte Gabi Bastian, die als Statistin bei den Dreharbeiten in unmittelbarer Nähe zu Hauptdarstellerin Claudia Michelsen stand, "schade, dass so wenige Biedenkopfer mitmachen." Schließlich seien die Filmaufnahmen ein "absolut einmaliges Erlebnis und echt interessant."







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