
Der langjährige Bundesgeschäftsführer der Lebenshilfe, Bernhard Conrads, betonte, eines sei festzuhalten: "Dass mit Ihrer Amtszeit zwar eine Ära zu Ende geht, Ihre Spuren werden aber unauslöschlich erhalten bleiben und den Weg der Lebenshilfe in eine hoffentlich gute Zukunft mitprägen".
Er sei mit seinem politischen Sachverstand als Abgeordneter, der damals als Vizepräsident der parlamentarischen Versammlung des Europarates an den politischen Schalthebeln gesessen habe, der richtige Experte gewesen, der guten Willen und Sachverstand ergänzt hätte. Antretter habe sich in hervorragender Weise für die Belange geistig Behinderter eingesetzt und auch die Nähe zur Basis auf Ortsebene der Lebenshilfe immer gelebt.
Politik ohne Ethik ist unmöglich
Die ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth lobte den scheidenden Vorsitzenden als "einen unermüdlichen Kämpfer für bessere Lebenschancen von behinderten Menschen und ihrer Familien". Seine Stärke ziehe er aus seiner Überzeugung, nach der Politik ohne Ethik nicht möglich sei. Schon während der gemeinsamen Zeit im Bundestag habe sich Antretter vehement für den Schutz ungeborenen Lebens eingesetzt, sagte Süssmuth.
Die Lebenshilfe forderte sie abschließend auf, sich weiter mit aller Kraft für die Inklusion, die uneingeschränkte Teilhabe von Menschen mit Behinderung, einzusetzen. Die Wahl Ulla Schmidts als neue Vorsitzende sei eine sehr gute Wahl, hob Süssmuth hervor.







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