
An beiden Aufführungstagen waren die Zuschauerreihen im AV-Raum der Grundschule bis auf den letzten Platz besetzt. Damit würdigten die Besucher die Leistungen der kleinen Akteure, die immerhin seit Beginn des neuen Schuljahres nach den Sommerferien mit den Proben beschäftigt waren.
Zwar mag die Geschichte jedem bekannt sein, doch musste diese ja für die Bühne aufbereitet werden. So galt es nicht nur, die verschiedenen Rollen zu vergeben und Texte auswendig zu lernen, sondern auch Bühnenbild, Requisiten und Kostüme zu entwerfen.
All das haben die Grundschüler nämlich selbst gemacht. Dazu gehörte etwa, die passenden Gewänder für Königin und König herauszusuchen, dem Titelhelden des Stückes ein katerhaftes Aussehen zu verpassen oder auch das Schloss und die Mühle des alten Müllers als Spielorte zu entwerfen.
Doch noch aus einem anderen Grund nimmt die jüngste Aufführung der Grundschüler einen besonderen Platz in der Liste ihrer bisherigen Theaterproduktionen ein.
Verschmitzte Spielfreude
Erstmals sollten nämlich alle Grundschulklassen an einem gemeinsamen Projekt mitwirken, erklärte Theater-Leiterin Susanne Frech. Deswegen wurde neben den Schauspielern auch der Grundschulchor aktiviert, um das Stück zwischen den Spielszenen mit seinen Liedern zu untermalen.
Dabei erzählten die Sänger vom Leben als Müller oder boten dem bösen Zauberer mit vereinter Stimme Paroli. Während im Chor Schüler aus allen vier Klassen mitsangen, hatten den schauspielerischen Part vor allem die Dritt- und Viertklässler übernommen, die den verschiedenen Figuren mit verschmitzter Spielfreude Leben einhauchten und so ihr Publikum begeisterten.







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