Klettern und einander begegnen

ROTARY Club stiftet Spielgerät für die Hilda Heinemann-Schüler

Die Mitglieder des Rotary Clubs um den ehemaligen Präsidenten Klaus Weil (3. von links) feiern zusammen mit den Schülern die Einweihung des neuen Klettergerüsts. (Foto: Valentin)

Nicht nur die Schüler profitieren von dem neuen Spielgerät, wie der ehemalige Rotary-Präsident Klaus Weil feststellte: "Für uns war klar, dass diese Kletterlandschaft möglichst vielen Kindern zugänglich sein soll." Deswegen sei die Wahl auch auf die Hilda Heinmann-Schule gefallen.

Weil die Schule im Zuge ihres Um- und Anbaus einen Teil ihres Außengeländes verloren hat, hatten die Gemeinde Dautphetal und der Landkreis als Schulträger eine Abmachung getroffen: Die Gemeinde übertrug dem Landkreis den zwischen Schule und Kindergarten gelegenen Spielplatz, so dass dieser von den Heinemann-Schülern mitgenutzt werden kann. "Wichtig war uns dabei aber, dass der Spielplatz trotzdem öffentlich bleibt", erklärte Schulleiter Rolf Müller. Es sei ganz natürlich, dass es dabei auch zu Begegnungen zwischen den Schülern und anderen Kindern komme, aber das sei bewusst gewollt.

"Wir müssen nicht über Inklusion reden - denn wir praktizieren sie"

Das habe schließlich auch den Ausschlag dafür gegeben, dass sich der Rotary Club dafür entschieden habe, dieses Projekt zu unterstützen. Immerhin handele es sich um ein Investitionsvolumen von 16 000 Euro, betonte Weil. Ein solch hohe Summe zu stemmen, sei nur durch die Beteiligung der vielen Sponsoren bei der Hinterlandtour möglich, ergänzte er. Außerdem haben die Biedenkopfer erstmals finanzielle Unterstützung vom Rotary District, der den größten Teil Hessens mit 68 Clubs umfasst, bekommen. Das unterstreiche die Bedeutung dieses Projektes.

Dem pflichtete auch Dautphetals Bürgermeister Bernd Schmidt (FW) bei. Von der Zusammenarbeit der Gemeinde mit dem Kreis profitierten letztlich sowohl die Hilda Heinemann-Schüler als auch alle anderen Kinder in Hommertshausen. Außerdem sei die Schule ohnehin eine offene Schule, die fest im Dorfleben verwurzelt sei. "Wir müssen gar nicht über Inklusion reden - denn wir praktizieren sie schon lange", betonte Schmidt.

Die nächste Hinterlandtour des Rotary Club steht unmittelbar bevor. Am Samstag, 27. September, kann wieder zugunsten eines guten Zwecks in die Pedale getreten und dadurch Geld für das nächste Projekt gesammelt werden.


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