
Auslöser für die Erweiterung war die Entscheidung der Schule für ein Ganztagesangebot. Damit war die bestehende Schulküche und die Cafeteria den Ansprüchen nicht mehr gewachsen, erklärte Landrat Robert Fischbach (CDU). Eine gute und vor allem gesunde Verpflegung sei aber Voraussetzung für Lernerfolg, stellte er fest. Aus diesem Grund habe der Kreisausschuss dem Wunsch der Schule entsprochen, den dafür benötigten Platz zu schaffen. Herzstück ist die Küche, die auf die doppelte Größe angewachsen ist, sowie der großzügige und helle Cafeteria-Raum, der bis zu 70 Schülern Platz bietet. Eine Besonderheit stellt dabei der integrierte Balkon dar, der es den Schülern im Sommer ermöglicht, sogar im Freien zu essen und dabei den Fernblick über Weidenhausen zu genießen.
Stolz zeigte sich Fischbach auch darüber, dass es gelungen war, 14 der 15 am Bau beteiligten Betriebe aus dem Landkreis zu akquirieren. Das sei sogar ein ausdrücklicher Wunsch des Kreistages gewesen. Neben der neuen Küche und Cafeteria umfasst der Erweiterungsbau auch einen Konferenz- sowie einen Kursraum und im Kellergeschoss einen Werkraum für den Hausmeister. Zudem wurde die Schulbücherei in den Neubau verlagert, so dass im bestehenden Gebäude Platz für andere Aufgaben geschaffen wurden. Darüber hinaus wurde im Zuge des Baus eine Freiklasse in Form eines Viertelrondells auf dem unteren Schulhof angelegt, die bei schönem Wetter für Unterricht unter freiem Himmel genutzt werden kann.
Für den Standort Weidenhausen ist eine gute Schule wichtig
Damit erfülle die Adolph-Diesterweg-Schule nun eine wichtige Voraussetzung dafür, dass sich die Schüler in ihrem Lernumfeld wohlfühlten, sagte der Landrat.
Lob für den Anbau gab es auch von Stadtrat Walter Jakowetz (CDU), der neben dem Nutzen für die Schüler auch auf den Standortfaktor verwies. Gut aufgestellte Schulen seien immer auch ein Grund für junge Familien, sich in einer Kommune anzusiedeln, erklärte er. "Schule ist mehr als ein Lernort. Sie ist ein Lebensraum", betonte auch Schulleiterin Karin Ley. Dem müsse durch die Schulgestaltung Rechnung getragen werden.
Gemeinsam mit ihrer Vorgängerin, Roswitha Stahringer-Brandenstein, die die Ganztagesschule sowie die Erweiterung angestoßen hatte, und Architekt Hans-Jürgen Laukel ließ sie die Entwicklung des Anbaus in Wort und Bild Revue passieren. Für die musikalische Gestaltung der Einweihungsfeier sorgten die Schüler. So sangen die Erst- und Zweitklässler davon, dass an diesem Tag "Alles Banane" ist, drei Klavierschüler demonstrierten ihr Können, und die größeren Schüler zeigten, wie klassische Musik aus der Tüte klingt.







Kommentare (0)




















