
Nur soviel: Wer glaubt, Berge-Bau habe angesichts von Leerständen die Pläne, das vierte, sehr repräsentativ geplante Gebäude am Eingang zum Geschäftsgebiet ad acta gelegt, der irrt. Das werbende Schild mit der Abbildung des zweistöckigen Hauses hatte tagelang zerstört und wenig attraktiv neben den Glascontainern gelegen. "Das Projekt ist natürlich noch akut, ein erster Vertrag ist bereits unterschriftsreif." Und es gebe aussichtsreiche weitere Kontakte, erklärte Heß dieser Zeitung.

Verständlich, dass der Investor eine gewisse Vermietungsquote brauche. Je nachdem, wie diese ausfalle, werde die Gestaltung des Hauses sein. "Wir haben es in zwei Varianten geplant, einmal drei- und einmal zweigeschossig. Sollte die letzte Variante zum Tragen kommen, wird das mittlere Geschoss weggelassen." Heß ist zuversichtlich, dass er noch im Oktober einen guten Schritt weiterkommt.

Gleiches gilt auch für die im "Gebäude C" noch nicht vermieteten Flächen. Unter dieser Bezeichnung läuft bei Berge-Bau das Geschäftshaus mit dem "Genussraum" der Bäckerei Eckhard im Erdgeschoss. Auch dort gebe es zwei Optionen, die derzeit noch nicht genutzten Ladenflächen zu vermieten, sagt Heß.
Einen Erfolg haben die Mietverhandlungen des Unternehmens in der vergangenen Woche bereits gezeitigt: Das Ende für den Leerstand des ehemaligen Schlecker-Marktes ist absehbar. Schon am 1. November will dort die "Getränke Quelle" neu eröffnen, die momentan noch im Untergeschoss des ehemaligen tegut-Marktes untergebracht ist.
"In 13 oder 14 Monaten werden Sie eine deutliche Belebung vorfinden"
Schlecker habe einen Mietvertrag bis Oktober gehabt, so Heß, nun werde es daran gehen, das noch vorhandene Ladeninventar auszuräumen um Neuem Platz zu machen.
Zunächst hatte es Bemühungen gegeben, erneut einen Drogerie-Markt in dem Ladengeschäft anzusiedeln. Jedoch sei die Ladenfläche für Interessenten der großen Ketten – Rossmann und dm – zu klein, berichtet Heß. "Wenn Sie sich mal 13 oder 14 Monate in die Zukunft ,beamen‘, dann werden Sie im Dautpher Geschäftsgebiet eine deutliche Belebung vorfinden", gibt sich Matthias Heß hoffnungsfroh.
Wie die Zukunft auf der anderen Straßenseite der B 453, im Geschäftsgebiet an der "Pützwiese" aussieht, in dem in Kürze das Gebäude des tegut-Marktes gänzlich ungenutzt ist, war hingegen noch nicht in Erfahrung zu bringen.







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