Sonja Cara kehrt zu ihren Wurzeln zurück

KONZERT Klavier und Lyrik im Haus des Gastes

Sonja Cara freut sich sehr auf ihren ersten Auftritt am Samstagabend in ihrer alten Heimat. (Foto: privat)

Es ist der erste Auftritt in Gladenbach für Sonja Cara in ihrer künstlerischen Laufbahn. "Ich freue mich sehr darauf", sagt sie. Nach einer mehrjährigen Pause nach der Geburt ihrer Tochter ist sie inzwischen wieder in ihren Beruf eingestiegen.

Schon als Kind fühlte sie sich zur Musik hingezogen. Mit drei Jahren begann Sonja Wischniowski selbstständig mit dem Klavierspielen, mit fünf Jahren erhielt sie dann ihren ersten Klavierunterricht in Marburg. Parallel dazu lernte sie ab ihrem elften Lebensjahr Orgel zu spielen.

Die Pianistin und Klavierprofessorin Gisela Sott bereitete Sonja schließlich auf ihre künstlerische Laufbahn vor. Sie studierte an der Hochschule für Künste Bremen und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt

2006 schloss sie erfolgreich ihre Studien mit zwei Diplomen ab. Seitdem ist Sonja Cara als freischaffende Konzertpianistin und Liedbegleiterin und als Filmkomponistin tätig.

Heute Auftritt mit Partnerin

Konzerte führten sie nach Köln, Bonn, Siegburg, Darmstadt, Frankfurt, Bremen, Bayreuth und Würzburg. Zahlreiche Liederabende spielte sie in Italien, Österreich und in der Türkei.

Sie nahm regelmäßig am Festival Weidener Max-Reger-Tage teil und spielte in Bayreuth auf dem historischen Franz-Liszt-Flügel im Rokokosaal des Steingraeber Hauses. Mit ihrem Lied-Duo-Partner musizierte Sonja Cara auch bei Dichterlesungen des Schriftstellers Peter Härtling.

Mit ihrem aktuellen Programm "Klavier, Lyrik und Balladen" an der Seite von Dagmar von Kurmin gastiert sie am Samstagabend (18. Oktober) im Haus des Gastes um 19 Uhr im kleinen Saal auf Einladung des Kunst- und Kulturkreises Palette.

Dagmar von Kurmin absolvierte von 1953 bis 1955 ihre Schauspielausbildung in Hamburg und hatte 1956 ihr erstes Engagement bei Gustaf Gründgens am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.

Weitere Stationen ihrer Bühnenkarriere waren unter anderem Bamberg, Koblenz, Baden-Baden, Bad Godesberg oder die Ruhrfestspiele. Sie arbeitete als Fernsehansagerin, Sprecherin und Regisseurin. Es folgten Fernsehrollen. Ihre schauspielerische Passion blieb jedoch immer die Bühnenarbeit.

Als Rezitatorin war von Kurmin, die auch fließend Englisch, Französisch, Russisch und Lettisch spricht, mit einem Balladenprogramm unterwegs.

Seit Anfang 2003 ist sie Mitglied im Ensemble der Titania-Hörspielproduktionen. 2010 erhielt sie den Hörbuch- und Hörspielpreis "Ohrkanus" für ihr Lebenswerk.


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