Sprachen lernen am Computer

MITTELPUNKTSCHULE Grundschüler erhalten Einblicke ins Steffenberger Schulleben
Englisch lernen mit dem ... | Foto: Sascha Valentin

"Für uns soll das ein ganz normaler Schultag sein, an dem die Besucher in den Unterricht reinschnuppern können", erklärte MPS-Leiterin Carla Fassold-Luttropp. So erhielten die Kinder am ehesten einen Eindruck vom Alltag an der Schule.

Schulsozialarbeiterin Simona ... | Foto: Sascha Valentin

Das Hauptaugenmerk lag dabei auf jenen Angeboten, die es in dieser Form an den Grundschulen nicht gibt wie etwa auf den naturwissenschaftlichen Fächern.

Im Chemie-, Physik- und Biologieunterricht wurden die Grundschüler dazu eingeladen, selbst kleine Experimente durchzuführen oder den Haupt- und Realschülern dabei zuzuschauen. Im Computerraum zeigte Lehrerin Rebecca Kohl, dass sich Fremdsprachen wie Englisch nicht nur über dem Lehrbuch, sondern auch multimedial am PC lernen lassen. Dazu konnten die Schüler verschiedene Programme aufrufen, die ihnen unter anderem bei der Aussprache der fremden Worte halfen.

Nutzung dieses schulischen Angebots ist deutlich zurück gegangen

Simona Lison wiederum erklärte den Besuchern die Aufgaben einer Schulsozialarbeiterin und machte den Kindern Lust auf ein wenig Abenteuerpädagogik. Bereits seit sieben Jahren arbeitet Lison mit der MPS Steffenberg zusammen und hat während dieser Zeit schon etliche Ausflüge mit den Schülern unternommen - seien es Wandertouren, Kanufahrten oder Radausflüge. Solche Aktivitäten stärkten den Zusammenhalt und das soziale Gefüge der Teilnehmer, erklärte Lison.

Darüber hinaus gaben auch die Bläserklassen eine Kostprobe ihres Könnens und die verschiedenen "Schul-Buddys" stellten ihre Arbeit vor. Sie helfen jüngeren Schülern etwa bei den Hausaufgaben oder achten im Bus darauf, dass es kein Gedränge gibt.

Ein wenig enttäuscht zeigte sich Schulleiterin Fassold-Luttropp von der geringen Zahl der Nutzer dieses Tags der offenen Tür. Obwohl die Zahl der Grundschüler nicht gesunken sei, war nur eine Bruchteil der sonstigen Besucher gekommen. Für die eigene Grundschule in Niedereisenhausen könnte der Grund darin liegen, dass wesentlich mehr Schüler als sonst nach der vierten Klasse ins Gymnasium wechseln wollen, sagte sie.

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Dokument erstellt am 28.01.2013 um 13:31:00 Uhr
Letzte Änderung am 28.01.2013 um 18:43:17 Uhr
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