Brand in Hasselborn

Feuer in Holzhaus ist glimpflich ausgegangen
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Vor Ort stellte sich heraus, dass der Kamin nicht brannte. Jedoch war eine starke Verrauchung des Dachbereichs feststellbar. Allerdings war im Innern des eingeschossigen Holzhauses nichts feststellbar. Ein Trupp Mit Atemschutz ging auf das Dach und entfernte an einigen Stellen Dachziegel, um den Brandherd zu suchen. Gleichzeitig wurden die Feuerwehren Griedelbach, Weiperfelden und Kröffelbach alarmiert, um genügend Atemschutzgeräteträger vor Ort zu haben. Die Feuerwehr Braunfels mit einer Wärmebildkamera wurde ebenfalls angefordert.


Währenddessen entdeckte ein weiterer Trupp unter Atemschutz eine weitere Tür  hinter dem im Carport parkenden Fahrzeug des Hausbesitzers. Dort befand sich eine seit mehreren Jahren nicht mehr genutzte Sauna. In diesem Raum brannte es, der Brandrauch breitete sich im gesamten Dachbereich aus.


Mit einem C-Rohr wurde das Feuer im Innern der Sauna gelöscht. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da die Sauna als Lagerraum genutzt wurde und erst ausgeräumt werden musste. Mit einem Lüfter wurde der Raum rauchfrei gemacht. Insgesamt waren 4 Trupps unter Atemschutz eingesetzt, 2 weitere standen in Bereitschaft.


Um 17.15 Uhr konnte ein Großteil der Kräfte aus dem Einsatz entlassen werden. Die Feuerwehr Hasselborn und das HLF 20/16 der Feuerwehr Brandoberndorf beendeten den Einsatz um 17.55 Uhr. 


Über den Sachschaden oder die Brandursache liegen noch keine Angaben vor.


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