Kindertagesstätte besucht Schäferhunde-Verein in Burgsolms

Schnupperkurs "Rund um den Hund"
Abschlussfoto auf dem Hundeplatz
Abschlussfoto auf dem Hundeplatz
Aller Anfang ist schwer. Wurfversuch mit einem Apportierholz
Aller Anfang ist schwer. Wurfversuch mit einem Apportierholz
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Am letzten Tag des Kurses lernten die Kinder die Praxis bei den hei-
mischen Hundesportlern kennen. Am frühen Morgen starteten die Kinder mit ihren Betreuerinnen endlich zu dem ersehnten Besuch auf dem Übungsplatz der Ortsgruppe Burgsolms. Nach einem längeren Fußmarsch erreichten sie ihr Ziel am Kalkküppel. Dort wurden sie von den Vereins-mitgliedern, die extra für diesen Anlass mit ihren Hunden gekommen waren, herzlich begrüßt. Nach einer kleinen Stärkung im Vereinsheim ging es nach draußen auf den Übungsplatz.


Hier zeigten die Hundesportler, was ihre Hunde gelernt haben. Die "Re-
genbogenfischgruppe" machte Bekanntschaft mit unterschiedlichen Hun- derassen, angefangen vom niedlichen Welpen bis zum ausgewachsenen Hund. Der kleine Zwergschnauzer und ein Jack Russel zeigten dabei ge- nauso ihr Können wie die größeren Schäferhunde und ein Riesen-schnauzer.


Die Couragiertesten unter den Kindern durften selbst einmal probieren und waren begeistert, als die Hunde das geworfene Apportierholz ohne zu zögern zurückbrachten. Auch die Sprünge über die Hürde oder das Klettern über die Schrägwand verfolgten sie mit großen Augen.


Der dick gepolsterte Schutzanzug und der Schutzärmel waren von ganz besonderem Interesse und wurden von den Kindern gründlich inspiziert. Barbara Koldas erklärte ihnen, dass dieser Anzug beim sogenannten Schutzdienst benutzt wird. Dabei muss der Hund den "bösen Räuber", der sich versteckt hält,  suchen und wenn er ihn gefunden hat, aufpassen, dass er nicht wieder entwischt. Den Kindern wurde verständlich gemacht,
dass diese Übung die sportliche Variante der Hundeausbildung bei der Polizei ist und die Hunde dabei nicht dressiert werden, andere Menschen anzufallen und zu beißen. Diese Übung wird deshalb nur mit Hunden durchgeführt, die eine gute Grundausbildung haben und sehr gehorsam sind. Es wurde den Kindern aber auch deutlich gemacht, dass ein Hund, der geärgert wird, beißt, weil das seine Art ist, sich zu verteidigen.


In den drei Tagen haben die Kinder einiges "rund um den Hund" gelernt und wissen nun, dass ein Hund kein Spielzeug sondern ein Lebewesen ist, was eigene Bedürfnisse hat und respektvoll behandelt werden will. Das bedeutet, sich täglich um den Hund zu kümmern und die Verantwortung für ein langes Hundeleben zu übernehmen.


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