Tierschutzverein Wetzlar e.V. warnt vor der Verwendung von Floh- und Zeckenhalsbändern

s.o.
s.o.

Der Kater wurde sofort stationär bei der Tierärztin des Tierheimes untergebracht, wo man um sein Leben kämpfte. Leider hat "Hugo" es nicht geschafft. Er ist an den Folgen seiner durch die Strangulation erlittenen Verletzungen verstorben.
Traurig ist nicht nur sein Tod, sondern auch die Tatsache, dass der Eigentümer von "Hugo" ausfindig gemacht werden konnte, sich aber bisher nicht bereit erklärt hat, die Kosten für die Behandlung seines Tieres zu übernehmen.

Der Tierschutzverein Wetzlar und Umgebung e.V. warnt daher eindringlich vor der Verwendung von Floh- und Zeckenhalsbändern, da diese meist nicht über einen Sicherheitsverschluss verfügen, welcher bei Zug auf das Band selbständig aufbricht. Bei der Verwendung von jeglichen Halsbändern für Freigängerkatzen sollte im Übrigen grundsätzlich unbedingt auf das Vorhandensein eines Sicherheitsverschlusses geachtet werden.
Gerade jetzt in der warmen Jahreszeit, wo Flöhe und Zecken wieder Hochsaison haben, verwenden viele Haustierbesitzer diese Halsbänder, die jedoch für das Tier zur tödlichen Falle werden können.

Hunde- und besonders Katzenbesitzer sollten daher lieber auf alternative Schutzmaßnahmen zurückgreifen, hier seien insbesondere die sogenannten Spot-on-Präparate erwähnt, die sowohl mit chemischen als auch rein natürlichen Wirkstoffen von verschiedenen Firmen angeboten werden.

Ihr Tierarzt oder auch der Zoofachhandel beraten Sie sicher gerne in der Wahl eines geeigneten Präparates zum wirksamen undvor allem sicheren Schutz für Ihr Tier.


Bald ist Weihnachten. Schenken Sie doch einfach einem lieben Menschen 6 Wochen lang die Zeitung für die Region für nur 19,90 EUR.
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2010
Kommentare (0)
Mehr aus Leserreporter Region Wetzlar