3250 Euro für Schule in Arusha

BENEFIZ Ehepaar Weller übergibt Spenden

Monika und Helmut Weller bei der symbolischen Übergabe ihrer gesammelten Spenden an Calvin und Jamilla Marealle von KAC. Mit dabei: die Vorsitzende des Vereins "Tumaini", Annelie Horz (2. v. r.). (Foto: privat)

Seit zehn Jahren unterstützt das Ehepaar die Schule finanziell. Die beiden Betreiber sind auf Einladung einer Familie aus dem Lahn- Dill-Kreis in Deutschland. Die Übergabe des Teilbetrags und eines symbolischen Überweisungsauftrags über den Gesamtbetrag der Spenden 2015 erfolgte zusammen mit der Vorsitzenden des Vereins "Tumaini - Hoffnung für Kinder in Tansania e.V.", Braunfels, Annelie Horz.

2015 sind 3250 Euro zusammengekommen, 2014 waren es über 5000. Der Betrag setzt sich zusammen aus Spenden von Besuchern der Multivisionsschauen Helmut Wellers und anteilig aus dem Verkaufserlös des Jahreskalenders "Natur vor unserer Haustür - 2016" sowie aus Spenden von Privatpersonen und Vereinen.

Das Geld dient für den Neubau von Schlafräumen, da einige der Schüler, die das Internat besuchen, bisher in einem Klassenraum oder in zu kleinen Räumen untergebracht waren, was nun von der beaufsichtigten Behörde beanstandet wurde. Auch der Bau einer neuen Wasserleitung wurde zum Teil aus den Spenden finanziert.

Alle Beteiligten legen Wert darauf festzustellen, dass die Spenden zu 100 Prozent vor Ort ankommen und dort sinnvoll verwendet werden.

Die Hilfe setzt besonders auf die Bildung junger Leute. Es soll ihnen eine Zukunft in ihrem Heimatland geschaffen werden, damit die Notwendigkeit, das Land aus wirtschaftlichen Gründen zu verlassen, entfällt.

Nähere Informationen zu der Schule KAC, zum Verein "Tumaini" und zu weiteren Vorträgen von Helmut Weller sowie zu seiner Naturfotografie gibt es auf folgenden Internetseiten: www.kisongocollege.com, www.tumaini-projekt.de und www.blickpunktnatur.de

- Der nächste Vortrag von Weller findet am Mittwoch, 10. Februar, im Gemeindehaus Aßlar, Oberstraße 8a, statt. Gezeigt wird "Heimat draußen - Lebensräume rund um Greifenstein". Beginn ist um 15.30 Uhr. (red)


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Kommentare (1)
Jede solcher Spendenaktionen ist sicherlich aus vollem Herzen praktiziert und gemeint. Dennoch sollten diese Menschen selbst mal sehen das sie in die Puschen kommen. In ihrem Land auf die Barrikaden gehen, dafür mehr
einstehen. Bei uns in Deutschland muss man auch dafür arbeiten. Mich wundert es doch, dass es noch viele Menschen gibt die Geld übrig haben zum Spenden. Ich kann da nur sagen, dass nach 46 Jahren arbeiten unsere (Rente) kein Budget aufweist für Geschenke - selbst nicht für Geschenke in den eigenen Reihen. Irgendwas müssen wir falsch gemacht haben.
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