
Der Schulleiter der Braunfelser Gesamtschule, Michael Obermann, und der zuständige Dezernent des Schulamts im Staatlichen Schulamt, Volker Imschweiler, begrüßten rund 65 Lehrer aus zehn Schulen, die nach einer fast zweijährigen Fortbildung die Urkunden für den erfolgreichen Abschluss zum "kompetenzorientierten Unterrichten" erhielten. Zu den ausgezeichneten Lehrkräften gehört der Braunfelser Koordinator für den Bereich der Naturwissenschaften, Thomas Kühn. Ebenso haben folgende Schulen eine Urkunde erhalten: Johann-Ludwig-Schule/Hadamar, die Goe-theschule in Wetzlar, die Goldbachschule/Fronhausen, das Gymnasium Philippinum/Weilburg, die Holderbergschule/Eschenburg, die Senckenberg-Schule/Runkel, die Johann-Heinrich-Alsted-Schule/Mittenaar, die Westerwaldschule/Driedorf und die Wilhelm-von-Oranien-Schule/Dillenburg.
Gelerntes wiederholen
Alle Teilnehmer widmeten sich im Sinne der von der Landesregierung verlangten "Bildungsstandards" der Weiterentwicklung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts. "Das Gehirn kann gar nicht anders als lernen, das macht ihm die allergrößte Freude", betonte Jutta Rübel in ihrem Eingangsreferat zur Tagung. Die pädagogische Fachberaterin für Neurowissenschaften und Schule im Staatlichen Schulamt beschrieb, dass das Hirn sich durch ein körpereigenes System immer dann belohne, wenn sich Lernen positiv auswirke. Gelerntes müsse jedoch immer auch geübt werden. So wie der berühmte "SMS-Daumen", mit dem einige Schüler durch ständiges Üben rasend schnell auf ihren Handys schreiben, sei es nötig, einmal Gelerntes konstant zu wiederholen, um dafür einen festen Platz im Hirn zu erhalten. Ebenso wichtig seien Lehrerpersönlichkeiten, die den Schülern Sicherheit und Orientierung geben. Praxisorientiert ging es in Braunfels im Informationszentrum der Schule weiter. Hier tauschten sich die zehn Teilnehmerschulen über im Unterricht erprobte Arbeitsergebnisse aus.







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